Sanierung

Sanierung

Sanierte Gebäude bieten höheren Wohnkomfort und mehr Behaglichkeit verursachen geringere Heizkosten. Zudem tragen Sanierungsmaßnahmen zum Klimaschutz bei. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass bei einem über 20 Jahre alten Gebäude einzelne Sanierungsmaßnahmen notwendig sein können. Auf Grund der raschen Entwicklung bei Baumaterialien und Dämmstandards sind deutliche Einsparungen erzielbar - besonders bei einer gesamthaften energiesparenden Sanierung aber auch bei Einzelbauteil-Sanierung. Egal, ob Fenstertausch, Dämmen der obersten Geschoßdecke, der Außenwände, oder andere Effizienzmaßnahmen, eine thermische Sanierung der Gebäudehülle reduziert Ihre Heizkosten und steigert gleichzeitig die Behaglichkeit in den Wohnräumen.

Folgende Förderungen für die Sanierungsmaßnahmen bei Eigenheimen gibt es:

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Produktunabhängige und kostenlose Beratung rund ums Bauen, Sanieren, Heizen und Wohnen

Nutzen Sie das umfassende produktunabhängige Beratungsangebot des OÖ Energiesparverbandes: egal, welche Energiefragen Sie in der Beratung ansprechen möchten, die fachkundigen EnergieberaterInnen des OÖ Energiesparverbandes geben umfassende Antworten.
 

  • Sie planen den Neubau oder die Sanierung Ihres Einfamilienhauses?
  • Sie möchten Ihre Heizung tauschen?
  • Sie wollen eine Photovoltaik-Anlage errichten?
  • Sie brauchen Auskunft zu Energieförderungen?
  • Sie überlegen, welche Dämmstärken sinnvoll sind?
  • Sie möchten Information zu umweltfreundlichen Heizsystemen?
  • Sie haben eine Frage zu Energiesparmaßnahmen?
  • Sie planen die Anschaffung energiesparender Elektrogeräte?
  • Sie möchten Auskunft zu umweltfreundlichen Dämmstoffen?
  • Sie möchten Ihre Heizkosten senken?
  • und vieles mehr….

 
Die umfassende und produktunabhängige Energieberatung hilft Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die EnergieberaterInnen des OÖ Energiesparverbandes gehen in einem persönlichen Gespräch auf individuelle Fragen und Wünsche ein. Idealerweise findet die Beratung in einer möglichst frühen Planungsphase statt.
 
Kommen Sie mit  Ihren Fragen einfach zu uns. Fragen, die rasch beantwortet werden können, lassen sich oft am Telefon klären. Hierfür steht Ihnen unsere kostenlose Hotline unter 0800-205 206 zur Verfügung.  
Bei weitergehenden Fragen besteht die Möglichkeit, einer individuellen und kostenlosen Energieberatung durch erfahrene, geschulte und produktunabhängige BeraterInnen.

 

So kommen Sie zu einer Beratung:

So kommen Sie zu einer Beratung:

 
Wir melden uns bei Ihnen und vereinbaren einen Beratungstermin. Der/Die BeraterIn steht Ihnen, je nach Ihrer Fragestellung, bis zu einer Stunde zur Verfügung.  
Eine Beratung ist auch ohne Terminvereinbarung zu den Bürozeiten des OÖ Energiesparverbandes (Mo-Do: 8.00-16.30 Uhr, Fr: 8.00-12.00 Uhr) in Linz, Landstraße 45 möglich. (So erreichen Sie uns)
 
Die Beratung wird durch das Landes OÖ ermöglicht.
 
Produktunabhängige Energieberatung, die wirkt!

 


Wie wird gefördert?

  1. Annuitätenzuschüsse zu einem Bankdarlehen (Laufzeit 15 Jahre / 25Jahre) oder
  2. Annuitätenzuschüsse zu einem Hypothekardarlehen (Laufzeit 30 Jahre) oder
  3. einmaliger, nicht rückzahlbarer Bauzuschuss.

Eine Splittung der Förderarten ist nicht zulässig.

Nutzen Sie möglichst rasch die produktunabhängige und kostenlose Energieberatung durch den OÖ Energiesparverband. Dabei werden Sie über weitere Einsparmöglichkeiten informiert und haben die Möglichkeit, mit erfahrenen BeraterInnen Ihr gesamtes Sanierungs- bzw. Bauvorhaben zu besprechen (Baumaterialien, Heizung, Warmwasserbereitung, ...).

So kommen Sie zu einer Beratung:
•    telefonisch unter 0800-205-206
•    per Internet-Formular
•    per E-Mail (office(at)esv.or.at)

Für allgemeine Fragen zur Wohnhaussanierungsförderung (förderbare Kosten, Förderhöhen, Einkommensgrenzen, etc.) wenden Sie sich bitte an die Abteilung Wohnbauförderung 0732/7720-14143. Das Antragsformular GSGD-Wo/E-5 finden Sie auf www.land-oberoesterreich.gv.at.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
OÖ Energiesparverband
Tel. 0732/7720-14860   Fax -14383
Landstraße 45, 4020 Linz
E-Mail: office(at)esv.or.at
Energiespar-Hotline 0800/205 206

    Annuitätenzuschüsse (AZ) zu einem Bankdarlehen

    • Bauteilsanierung
      Einzelbauteilanforderungen (Details a) | AZ-Förderung: 20 Prozent | Laufzeit: 15 Jahre
    • Sanierungsstufe I
      NEZ-Obergrenze: maximal 75 kWh/m²a (Details b) | AZ-Förderung: 25 Prozent | Laufzeit: 15 Jahre / 30 Jahre*
    • Sanierungsstufe II
      NEZ-Obergrenze: maximal 65 kWh/m²a (Details b) | AZ-Förderung: 30 Prozent | Laufzeit: 15 Jahre / 30 Jahre*
    • Sanierungsstufe III
      NEZ-Obergrenze: maximal 45 kWh/m²a (Details b) | AZ-Förderung: 35 Prozent | Laufzeit: 15 Jahre / 30 Jahre*
    • Minimalenergiehaus-Sanierung
      NEZ-Obergrenze: maximal 15 kWh/m²a (Details b) | AZ-Förderung: 40 Prozent | Laufzeit: 25 Jahre / 30 Jahre*

    * Siehe Punkt 2

    Höhe des mit Annuitätenzuschüssen geförderten Darlehens:

    Sanierung des bestehenden Wohngebäudes (mindestens 20 Jahre alt) Bestandsförderung:

    • 1 Wohnung 1) | 37.000 Euro
    • Minimalenergiehaus 1) | 40.000 Euro
    • 2 oder 3 Wohnungen 1) | 45.000 Euro
    • Denkmalgeschütztes Gebäude im Ortskern | + 8.000 Euro
    • 1) davon maximal 6.000 Euro für Grundrissänderungen, Elektro- und Wasserinstallation (Handwerkerbonus)

     
    Erweiterung (auch zusätzlich zur Bestandsförderung):

    • Einbau von zusätzlichem Wohnraum (max. 250 Euro/m²) 2) | höchstens 20.000 Euro
    • Zubau bzw. Aufstockung von zusätzlichem Wohnraum (max. 370 Euro/m²) 2) | 30.000 Euro
    • Bei Kombination von Zu- und Einbau pro Wohnung 2) | 30.000 Euro (max.)
      2) pro Wohnung bzw. Wohnungserweiterung

    Schaffung von Wohnungen in bisher nicht für Wohnzwecke genützte Gebäude:

    • 1 Wohnung | 37.000 Euro
    • Minimalenergiehaus | 40.000 Euro
    • 2 Wohnungen | 45.000 Euro
    • 3 Wohnungen | 50.000 Euro

    Zusätzlich:

    • Verwendung ökologischer Dämmstoffe | + 5.000 Euro
    • Landesbonus (Bauzuschuss) | + 375 Euro

    Annuitätenzuschüsse zu einem Hypothekardarlehen (30 Jahre)

    Die maximale Darlehenshöhe beträgt das 2-fache des dem Annuitätenzuschuss zugrunde liegenden Darlehensnominales. Die Laufzeit des bezuschussten Darlehens beträgt 30 Jahre. Diese Förderung kann nur bei gesamthafter energetischer Sanierung in Anspruch genommen werden. Das Darlehen muss im Grundbuch sichergestellt werden.

    Einmaliger, nicht rückzahlbarer Bauzuschuss

    Der nichtrückzahlbare Bauzuschuss wird mit einem Abschlag von 40 Prozent vom Barwert des Annuitätenzuschusses berechnet.
    Je nach Sanierungsstufe sind das 12%, 15%, 18%, 21% oder 24% der nachgewiesenen förderfähigen Kosten.

    Was wird gefördert?

    Gefördert wird die energiesparende Sanierung von Eigenheimen und Kleinhausbauten mit bis zu 3 Wohnungen. Die Erteilung der Baubewilligung des Gebäudes muss zum Zeitpunkt der Einreichung des Förderungsansuchens mindestens 20 Jahre zurückliegen.

    Bei Schaffung von zusätzlichen Wohnräumen/Wohnungen durch Zu- oder Einbau muss die Erteilung der Baubewilligung des zu erweiternden Hauses zum Zeitpunkt der Einbringung des Ansuchens mindestens 10 Jahre zurückliegen. Der Nachweis über die Einhaltung der energetischen Voraussetzungen (U-Werte oder Nutzheiz-Energiekennzahl) erfolgt durch einen kostenlosen energetischen Befund des OÖ Energiesparverbandes.

    Bitte beachten Sie die Hinweise im Anhang zum Förderformular GSGD-Wo/E-5, insbesondere zu den Förderhöhen und zusätzlichen Voraussetzungen. Dieses Formular finden Sie auf www.land-oberoesterreich.gv.at.

    a) energiesparende Sanierung von Einzelbauteilen

    Wird eine Teilsanierung durchgeführt – z.B. eine Sanierung der obersten Geschoßdecke, Kellerdecke, Teile der Außenwände oder ein Fenstertausch - kann um die Förderung für energiesparende Sanierung von Einzelbauteilen angesucht werden. Dies gilt auch für die Schaffung von zusätzlichen Wohnräumen/Wohnungen durch Zu- oder Einbau.
    Wurde das Haus schon durch frühere Wärmedämmmaßnahmen maßgeblich verbessert, könnte auch durch die Sanierung von weiteren Einzelbauteilen die erforderliche Nutzheiz-Energiekennzahl für eine gesamthafte Sanierung erreicht werden (siehe Punkt „gesamthafte energiesparende Sanierung“).

    Wie ist die Vorgangsweise?

    1. Schicken Sie bitte möglichst vor Beginn der Sanierung eine vollständig ausgefüllte Bauteilbeschreibung an den OÖ Energiesparverband, Landstraße 45, 4020 Linz oder per E-Mail an befund(at)esv.or.at
    2. Der OÖ Energiesparverband prüft Ihre Unterlagen und schickt Ihnen bei erreichten Mindest-Wärmedämmwerten einen kostenlosen energetischen Befund.
    3. Nach Durchführung der Sanierungsmaßnahmen wird beim Amt der Oö. Landesregierung Abteilung Wohnbauförderung um die Förderung angesucht. Bitte legen Sie dem Förderantrag GSGD-Wo/E-5 neben den anderen erforderlichen Unterlagen den energetischen Befund bei.
    4. Es werden Kontrollen der Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

    Wie erreichen Sie die geforderten Mindest-Wärmedämmwerte (U-Werte)?
    Für die konkrete Beurteilung gelten für folgende Bauteile Mindest-Wärmedämmwerte (Mindest-U-Werte):

    • Außenwände und Wände gegen den Dachraum und Garagen max. 0,25 W/m²K (z.B.: 25 cm Ziegelwand mit 14 cm Vollwärmeschutz)
    • Dämmstärke in der Fensterlaibung mind. 3 cm
    • auskragende Decken / Terrassen über Wohnraum / Flachdach / oberste Geschoßdecke max. 0,15 W/m²K (z.B.: Betondecke mit 26 cm Dämmplatten)
    • Dachschrägen max. 0,18 W/m²K (z.B.: Dämmung zwischen den Sparren mit 24 cm)
    • Fenster und Fenstertüren gegen Außenluft Uw max. 1,20 W/m²K gemäß Prüfungszeugnis
    • Austausch des Fensterglases auf Wärmeschutzverglasung Ug max. 1,1 W/m²K
    • Decke zu unbeheiztem Keller max. 0,35 W/m²K; im Falle einer Fußbodenheizung ≤ 0,28 W/m²K (z.B.: 10 cm bis 14 cm Dämmung auf der Unterseite)
    • erdberührte Wände und Fußböden max. 0,35 W/m²K (z.B.: 10 cm Dämmung im Fußbodenaufbau)
    • Unbeheizter Keller gegen Außenluft ≤ 0,5 W/m²K (z.B.: 10 cm Sockeldämmung)
    • Decken gegen Garagen ≤ 0,25 W/m²K (z.B.: 12 cm Dämmung auf der Garagendecke)

    Die Mindest-U-Werte bei Zubau oder Einbau müssen erreicht werden.


    Was geschieht, wenn die Mindest-Wärmedämmwerte nicht erreicht werden?
    Bei einer Überschreitung der Mindest-Wärmedämmwerte gibt es die Möglichkeit im Zuge einer Energieberatung höhere Dämmstärken festzulegen. Im Anschluss erhalten Sie einen energetischen Befund über die förderfähigen Bauteile und Sie können um Sanierungsförderung ansuchen. Bei Überschreiten der Mindest-Wärmedämmwerte wird keine Förderung gewährt.

    b) gesamthafte energiesparende Sanierung (Sanierungsstufen I-III, Minimalenergiehaus-Sanierung):

    Bei der gesamthaften Sanierung wird in der Regel das ganze Haus „rundherum“ wärmegedämmt – dafür ist für das gesamte Haus eine niedrige Nutzheiz-Energiekennzahl (NEZ) notwendig. Eine niedrigere Energiekennzahl ermöglicht eine höhere Förderstufe.
    Die Förderstufen sind bei einer erreichten NEZ von max. 75, 65 bzw. 45 oder 15 kWh/m² pro Jahr.

    Wie ist die Vorgangsweise?

    1. Schicken Sie bitte möglichst vor Beginn der Sanierung einen Bauplan (Kopie) und eine vollständig ausgefüllte Bauteilbeschreibung an den OÖ Energiesparverband, Landstraße 45, 4020 Linz oder per E-Mail an befund(at)esv.or.at.
    2. Unser Energieberater vereinbart mit Ihnen den Termin für die kostenlose Energieberatung vor Ort.
    3. Der OÖ Energiesparverband errechnet aus Ihren Unterlagen die Nutzheiz-Energiekennzahl.
    4. Nach absolvierter Besprechung und mit dem Erreichen der erforderlichen Nutzheiz-Energiekennzahl wird Ihnen ein energetischer Befund zugeschickt.
    5. Nach Durchführung der Sanierungsmaßnahmen wird beim Amt der Oö. Landesregierung Abteilung Wohnbauförderung, um die Förderung angesucht. Bitte legen Sie dem Förderantrag GSGD-Wo/E-5 neben den anderen erforderlichen Unterlagen den energetischen Befund bei.
    6. Es werden Kontrollen der Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

    Wie erreichen Sie die geforderte Nutzheiz-Energiekennzahl (NEZ)?
    Die Nutzheiz-Energiekennzahl (NEZ) ist ein Maß für den jährlichen Heizwärmebedarf je Quadratmeter. Positiv auf eine niedrige NEZ wirken sich gute Dämmeigenschaften der Bauteile (niedrige U-Werte), eine kompakte Bauweise, ev. eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung und die Südausrichtung des Gebäudes aus.

    Eine gesamthafte energiesparende Sanierung könnte zum Beispiel so aussehen:

    • Außenwände mit 14 cm bis 20 cm Wärmedämmung
    • Kellerdecke mit 8 cm bis 14 cm Wärmedämmung (ev. von unten)
    • oberste Geschoßdecke mit 25 cm bis 30 cm Wärmedämmung
    • Fenster mit Wärmeschutzverglasung (Uw = 1,2 bis 0,8 W/m²K – Wärmedurchgangskoeffizient für das gesamte Fenster)

    Auch bei einer Teilsanierung könnten Sie eine NEZ unter 75 kWh/m² und Jahr erreichen, wenn Sie schon früher Außenbauteile maßgeblich verbessert haben.

    Die Förderstufe "Minimalenergiehaus" ist mit besonders hohen Dämmstärken, wärmebrückenfreiem und luftdichtem Bauen und einer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung zu erreichen.

    Was geschieht, wenn Sie die Nutzheiz-Energiekennzahl nicht erreichen?
    Bei einer Überschreitung der NEZ gibt es die Möglichkeit, dass Sie sich im Rahmen der Energieberatung zu weiteren Maßnahmen schriftlich verpflichten (z. B. zusätzliche Dämmung anderer Bauteile oder höhere Dämmstärken). Sie erhalten dann von uns einen energetischen Befund und können um die Sanierungsförderung ansuchen. Ist eine Verbesserung auf die geforderte Energiekennzahl nicht möglich, können Sie bei Einhaltung der Mindestdämmwerte um die energiesparende Sanierungsförderung für Einzelbauteile ansuchen (siehe oben).

    Baubeginn kürzer als 20 Jahre zurück
    Wenn vor der Sanierung die Nutzheiz-Energiekennzahl über 100 kWh/m² und Jahr beträgt und nach erfolgter Sanierung eine NEZ von unter 65 kWh/m² und Jahr erreicht wird, kann das Datum der Baubewilligung kürzer als 20 Jahre zurück liegen.

    Erhöhte Förderung für ökologische Dämmstoffe
    Werden ökologische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet erhöht sich das Darlehen um 5.000,- Euro. Sämtliche Außenbauteile (Außenwand, oberste Decke / Dach, Kellerdecke, erdanliegender Boden – ausgenommen erdberührte Dämmung) müssen zu 100% mit nachwachsenden ökologischen Dämmstoffen versehen werden. Zusätze gegen Feuer, Wasser und Schädlinge sowie Stützfasern sind zulässig. Ökologische Dämmstoffe sind zum Beispiel: Flachs, Hanf, Holzfaser, Schafwolle, Stroh, Zellulose und Kork. Die Wärmeleitfähigkeit λ muss kleinergleich 0,06 W/mK sein. Zum Nachweis sind diese Materialien exakt auf den vorgelegten Rechnungen auszuweisen.

    Ökologische Mindestkriterien gemäß Wohnhaussanierungsverordnung 2012:

    • HFKW und HFCKW-freie Bau- und Dämmstoffe
    • bei Einbau einer Lüftungsanlage luftdichte Gebäudehülle n50 kleiner oder gleich 1,5 [1/h]
    • Fachgerechte hydraulische Einregulierung der Wärmeverteilungs-/abgabe-Systeme
    • Bei Erneuerung der Heizanlage ist ein wassergetragenes System vorzusehen (Ausnahme Minimalenergiehaus mit einer NEZ von kleiner gleich 15kWh/m²a)
    • Bei gesamthafter Erneuerung des Warmwasserbereitungssystems sind elektrische Durchlauferhitzer nicht zulässig.

    c) Abbruch und Neubau

    Details zu den energetischen Anforderungen bei Abbruch eines Wohnhauses und gleichzeitigem Neubau eines Eigenheimes hier.


    Eigentums- und Mietwohnungen (Whg)

    • Für ein Darlehen eines Geldinstitutes mit einer Laufzeit von 15 Jahren wird ein Annuitätenzuschuss (Zinsen + Tilgung) im Ausmaß von 20 % oder 12 % oder Bauzuschuss gewährt.
    • Die Höhe des Darlehens, bis zu der Annuitätenzuschüsse gewährt werden, beträgt für Sanierungsmaßnahmen innerhalb einer Wohnung höchstens 7.500 Euro. Zusätzlich für den Fernwärmeanschluss höchstens 2.000 Euro.
    • Förderbare Maßnahmen sind:
      • Fenster- bzw. Türentausch (Gesamt-U-Wert von max. 1,2 W/m²K)
      • Fernwärmeanschluss (nur für Wohnungen in Wohnhäusern mit mehr als 3 Wohnungen)
      • Glastausch (U-Wert Glas von max. 1,1 W/m²K)

    Voraussetzungen

    • Die Wohnung muss vom EigentümerIn oder MieterIn als Hauptwohnsitz genutzt werden
    • Die Erteilung der Baubewilligung für das sanierte Objekt muss zum Zeitpunkt des Sanierungsansuchens mindesten 20 Jahre zurückliegen. Bei Anschluss der Fernwärme ist der Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung nicht maßgebend.

    Nähere Information: Land OÖ., Abteilung Wohnbauförderung, T: 0732-7720-14143

     


    Sanierung von Wohnhäusern mit mehr als 3 Wohnungen (MFH)

    • Die Höhe des Darlehens, bis zu der Annuitätenzuschüsse gewährt werden, beträgt höchstens 80 % der förderbaren Kosten, max. 800 € pro m2 Wohnnutzfläche.
    • Die Sanierungskosten müssen 43 € pro m2 Wohnnutzfläche übersteigen.
    • Für besonders energiesparende Sanierungen wird – in Abhängigkeit von der erreichten Energiekennzahl - ein höherer Annuitätenzuschuss gewährt.
    • Die energietechnisch höchstzulässigen U-Werte (siehe Eigenheime - Sanierung) und die ökologischen Mindestkriterien und Berechnungshinweise (lt. Anlage der Oö. Wohnhaussanierungs-Verordnung) sind einzuhalten.

    Nähere Information und Förderkriterien

    www.land-oberoesterreich.gv.at

    • Land OÖ, Abteilung Wohnbauförderung (T: 0732-7720-14143)
    • Land OÖ, Abt. Umweltschutz, T: 0732-7720-14501

    Bedeutung

    Wärmedämmung trägt nicht nur zur Energieeffizienz-Steigerung bei, ausreichende Dämmung eines Gebäudes hilft wesentlich mit, Ihre Heizkosten zu senken und ein behagliches Wohnklima zu schaffen. Aus Gesundheits- und Umweltschutzgründen werden ökologische Dämmstoffe, die zumeist aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, immer beliebter.
    Die Wohnbauförderung unterstützt die Verwendung von ökologischen Dämmstoffen bzw. nicht-mineralölbasierte Dämmstoffe durch Förderanreize.

    Zu den ökologischen Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen werden v. a. Flachs, Hanf, Holzfaserdämmung, Kork, Schafwolle, Stroh und Zellulose gezählt.


    Oö. Wohnbauförderung

    Die oö. Wohnbauförderung unterstützt die Verwendung von ökologischen und nicht-mineralölbasierten Dämmstoffen.

    Werden ökologische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet, so erhöht sich das Darlehen um 5.000 Euro. Dabei müssen sämtliche Außenbauteile (Außenwand, oberste Decke/Dach, Kellerdecke, erdanliegende Böden - ausgenommen erdberührende Dämmung) zu 100 % mit nachwachsenden ökologischen Dämmstoffen versehen werden. Zusätze gegen Feuer, Wasser und Schädlinge sowie Stützfasern sind zulässig. Nachwachsende ökologische Dämmstoffe sind z.B. Flachs, Hanf, Holzfaser, Schafwolle, Stroh, Zellulose und Kork. Die Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert) muss 0,06 W/mK oder kleiner sein.


    Für die Wohnbauförderung gelten folgende Einkommensgrenzen, abhängig von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen und wenn bei einzelnen Maßnahmen nicht anders angegeben.
     

    • bei einer Person: 37.000 €
    • bei zwei Personen: 55.000 €
    • für jede weitere Person: 5.000 €
    • bei Alimentationszahlungen pro Kind: 5.000 €

    Die Förderung wird um 25 %, 50 % bzw. 75 % reduziert, wenn die Einkommensgrenzen um höchstens 10 %, 20 % bzw. 30 % überschritten werden. Dies gilt nicht für den Mietkauf.


    Weitere Informationen

    Energiesparverband OÖ
    Landstraße 45
    ​​​​​​​A-4020 Linz

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    Kontakt

    0732 / 7720-14380

    oder per Mail office(at)esv.or.at​​​​​​​