Biomasse

Biomasse

Biomasse in Form von Pellets, Hackschnitzel oder Scheitholz ist eine CO2-neutrale Energieform und trägt damit nicht zum Klimawandel bei. Es gibt am Markt Kesselanlagen für Zentralheizungen und zur Erzeugung von Prozessenergie, die unterschiedliche Anforderungen erfüllen können.

zurück zur Übersicht​​​​​​​ zu Solarenergie​​​​​​​ zu Wärmepumpen  zu Fern- & Nahwärme   zu Energie-Contracting​​​​​​​    


Die Energieberatung unterstützt Unternehmen dabei, ihre Energiekosten zu senken und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die BeraterInnen erarbeiten maßgeschneiderte Vorschläge für alle Themenstellungen rund um Energieeffizienz-Steigerung bei Gebäuden und Prozessen. Sie erstellen Entscheidungsgrundlagen für den Einsatz innovativer Technologien und erneuerbarer Energien in Unternehmen.

Worum geht es bei der Energieberatung?

Mit steigenden Betriebskosten interessieren sich immer mehr Unternehmen aller Größen und Branchen dafür, wie sie diesen Kostendruck reduzieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können. Der Energiesparverband des Landes OÖ bietet produkt- und firmenunabhängige Beratungen, die auf die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten sind.
Die Berater erarbeiten maßgeschneiderte Vorschläge für alle Themenstellungen rund um Energieeffizienz-Steigerung bei Gebäuden und Prozessen. Sie erstellen Entscheidungsgrundlagen für den Einsatz innovativer Technologien und erneuerbarer Energien in Unternehmen.

Oft werden bei der Beratung folgende Aspekte angesprochen:

  1. Optimierung der Ist-Situation, Senkung der laufenden Energiekosten
  2. Nutzung neuer Technologien und erneuerbare Energie
  3. Wirtschaftlichkeit - in welcher Zeit rechnet sich die Investition?
  4. Energieförderungen von Land/Bund für Energieeffizienz und erneuerbare Energien


Wer macht die Beratung und wo findet Sie statt?
Die Unternehmensenergieberatung wird von erfahrenen BeraterInnen durchgeführt, die seit vielen Jahren produkt- und firmenunabhängige Beratungen für den OÖ Energiesparverband durchführen. Die BeraterInnen sind auch Experten für die entsprechenden Förderungen in diesem Bereich. Die Beratung findet vor Ort in Ihrem Unternehmen statt.


Was kostet die Energieberatung?
Die Beratung des OÖ Energiesparverbandes wird zu 75 % vom Land OÖ und dem Bund gefördert (de-minimis-Förderung), für das Unternehmen entsteht für die Grundberatung ein Selbstbehalt in der Höhe von max. 400 Euro (netto).


Welchen Umfang hat die Energieberatung?
Die Grundberatung umfasst zwei Beratertage, von denen der/die EnergieberaterInnen üblicherweise einige Zeit in Ihrem Unternehmen verbringt. In speziellen Fällen ist eine weiterführende Detailberatung möglich.


Wer kann die Energieberatung in Anspruch nehmen?
Alle Unternehmen mit Sitz in Oberösterreich sind herzlich eingeladen, an dieser Beratungsaktion teilzunehmen!


Wie komme ich zu einer Energieberatung?
Die Energieberatung kann unkompliziert beim OÖ Energiesparverband angefordert werden. Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns ein eMail (T: 0732/7720-14389, E: office(at)esv.or.at). Einer unserer EnergieberaterInnen setzt sich dann zur Terminvereinbarung mit Ihnen in Verbindung.


Gefördert werden

Gefördert werden u.a. die Neuerrichtung, Umstellung und Erneuerung von Holzheizungen zur zentralen Wärmeversorgung eines Gebäudes mit weniger als 100 kW thermischer Leistung. Ansuchen können Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und Gemeinden. 


Förderkriterien

  • Kesselanlagen für Zentralheizungen und zur Erzeugung von Prozessenergie
  • Kesselwirkungsgrad ≥ 85 %
  • Brennstoffe: Holzpellets, Hackgut aus fester Biomasse oder Stückholz
  • Einhaltung von Emissionsgrenzwerten laut Informationsblatt
  • keine Möglichkeit zum Anschluss an eine hocheffiziente Fernwärmeversorgung

 

Förderhöhe

  • Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen (max. 35%):
    • Anlagen < 50 kW
      • Tausch eines fossilen Heizsystems: 5.000 Euro
      • Neubau bzw. Austausch einer nicht-fossilen Anlage: 4.000 Euro
    • Anlagen ≥ 50 kW
      • Tausch eines fossilen Heizsystems: 8.000 Euro
      • Neubau bzw- Austausch einer nicht-fossilen Anlage: 7.000 Euro
        ​​​​​​​
  • für Gemeinden (max. 21%):
    • Anlagen < 50 kW
      • Tausch eines fossilen Heizsystems: 3.000 Euro
      • Neubau bzw. Austausch einer nicht-fossilen Anlage: 2.400 Euro
    • Anlagen ≥ 50 kW und < 100kW
      • Tausch eines fossilen Heizsystems: 4.800 Euro
      • Neubau bzw. Austausch einer nicht-fossilen Anlage: 4.200 Euro
    • Fördervorrausetzung: Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von mindestens 14 % der beantragten Kosten

Antragstellung

  • NACH Umsetzung des Projekts, spätestens 6 Monate nach Rechnungslegung
  • online​​​​​​​

Nähere Information und Förderkriterien

Serviceteam Energiesparen: T: 01/31 6 31 - 714


Gefördert werden Holzheizungen

  • ab 100 kW Nennwärmeleistung für Zentralheizungen und zur Erzeugung von Prozessenergie
  • Mikronetze zur innerbetrieblichen Wärmeversorgung in Verbindung mit einer Kesselanlage.

Ansuchen können Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und Gemeinden.


Förderkriterien

  • jährl. Mindest-CO2-Einsparung: 4 Tonnen
  • Einhaltung von Emissionsgrenzwerten laut Informationsblatt
  • Brennstoffe: Holzpellets, Hackgut aus fester Biomasse oder Stückholz
  • keine Möglichkeit zum Anschluss an eine hocheffiziente Fernwärmeversorgung

Förderhöhe

Förderbasis sind die Investitionsmehrkosten für die Umweltinvestition, das sind die förderungsfähigen Kosten abzüglich Kosten für eine leistungsgleiche fossile Wärmeerzeugungsanlage.

  • Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen (max. 35 %):
    • 30 % der Förderungsbasis
    • 35 % der Förderungsbasis bei Projekten, die die Auswahlkriterien für eine EU-Kofinanzierung erfüllen
    • max. 900 Euro/pro eingesparter Tonne CO2
    • Zuschläge
      • 5 % Nachhaltigkeitszuschlag (80 % regional aufgebrachtes Waldhackgut)
      • 5 % (max. 10.000 Euro) für EMAS zertifizierte Unternehmen
         
  • für Gemeinden (max. 21 %):
    • 18 % der Förderungsbasis
    • max. 900 Euro/pro eingesparter Tonne CO2
    • Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von zumindest 12 % der beantragten Kosten.
    • 3 % Nachhaltigkeitszuschlag (80 % regional aufgebrachtes Hackgut)

Antragstellung

  • VOR Umsetzung der Maßnahme (d.h. vor der ersten rechtsverbindlichen Handlung z.B. Bestellung von Anlagenteilen)
  • online

Nähere Information und Förderkriterien

Serviceteam  "Kesseltausch/Neuanschaffung  ≥ 100kW bzw. Mikronetz": T: 01/31 6 31-719


Gefördert werden

Förderungsfähige Maßnahmen sind u.a.:

  • Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zur Eigenversorgung mit Strom, zur Eigenversorgung mit Wärme bzw. Einspeisung der Wärme in Nah-/Fernwärmenetz auf Grundlage der thermischen Vergasung von fester Biomasse
  • thermische Vergasungsanlagen und Aufbereitungsanlagen zur Eigenversorgung von Betrieben mit Produktgas auf Grundlage fester Biomasse

Im Vordergrund steht dabei die Eigenbedarfsdeckung.

Die förderungsfähigen Kosten setzten sich zusammen aus den Kosten für die Anlage sowie für Planung und Montage.

Ansuchen können Betriebe, Vereine und konfessionelle Einrichtungen.


Förderhöhe

  • 25 % der Förderungsbasis (max. 35 % der förderungsfähigen Kosten)
  • Zuschläge möglich: EMAS zertifizierte Unternehmen, Nachhaltigkeitszuschlag

Antragstellung

  • VOR Umsetzung der Maßnahme (d.h. vor der ersten rechtsverbindlichen Handlung z.B. Bestellung von Anlagenteilen)
  • online

Nähere Information und Förderkriterien

www.umweltfoerderung.at, Serviceteam Biomasse – KWK und Holgaserzeugung: T: 01/31 6 31-719 und im Informationsblatt zur Förderung


Gefördert werden

Gefördert werden Investitionen zur Errichtung von biogenen Einzelfeuerungsanlagen (Hackgut- und Pelletsanlagen) mit einer Nennwärmeleistung weniger als 100 kW, wobei nur automatisch beschickte Biomasseheizkessel gefördert werden.
Ansuchen können Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und Gemeinden.


Förderkriterien

  • Kesselwirkungsgrad Gemeinden: ≥ 90 %
  • Kesselwirkungsgrad Betriebe bei Anlagen ≤ 500 kW: ≥ 90 %
  • Kesselwirkungsgrad Betriebe bei Anlagen ≥ 500 kW: ≥ 85 % Umwandlungswirkungsgrad
  • Hackschnitzel-Anlagen und Brennwert-Anlagen müssen über einen Pufferspeicher verfügen.
  • Erfüllen der Emissionsgrenzwerte des Österreichischen Umweltzeichens nach der Richtlinie UZ 37 erfüllen
  • Regelmäßige Wartung der Anlage (mind. 1x jährlich für 10 Jahre)
  • nur für Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen: Das Ansuchen muss von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH positiv beurteilt sein.

Förderhöhe

  • Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen:
    • Basisförderung:
      • 10 % der Bundesförderung bei Neuanlage und Austausch erneuerbarer Wärmeerzeugungsanlage
      • 20 % der Bundesförderung bei Altanlagen-Tausch - Austausch fossiler Wärmeerzeugungsanlage
    • Effizienzbonus: 1.000 Euro je Prozent über 90 % Wirkungsgrad bei Nennwärmeleistung
    • Wenn zwei oder mehrere Wärmeerzeuger miteinander parallel oder in Reihe verschaltet werden (Kaskadenlösung), erhöht sich die Basisförderung um 5 %.
    • Gesamtförderung (Bund/Land) ist mit max. 50 % bzw. bei Kaskadenlösung mit maximal 55 % der vom Bund ermittelten förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt.
  • für Gemeinden:
    • Basisförderung: 10 % der förderungsfähigen umweltrelevanten Netto-Investitionskosten
    • Effizienzbonus: 1.500 Euro je Prozent über 90 % Wirkungsgrad bei Nennwärmeleistung
    • Zuschläge:
      • 10 % für Gemeinden, deren aktuelle Finanzkraftkopfquote lt. Bezirksumlagegesetz einen Wert von 1.000 Euro unterschreitet.
      • 10 % für Klimabündnis-EGEM-Gemeinden
    • Wenn zwei oder mehrere Wärmeerzeuger miteinander parallel oder in Reihe verschaltet werden (Kaskadenlösung), erhöht sich die Basisförderung um 5 %.
    • Die Gesamtförderung ist mit maximal 50 % der ermittelten förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt.

Laufzeit

  • bis 30. Juni 2022 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel

Antragstellung

  • Gemeinden: VOR Umsetzung der Maßnahmen (d. h. vor der ersten rechtsverbindlichen Handlungen z. B.: Bestellung von Anlagenteilen) mit Antragsformular für Gemeinden per E-Mail an foerderungsantrag.us.post(at)ooe.gv.at
  • Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen: NACH Durchführung der Maßnahme, spätestens jedoch 6 Monate nach Rechnungslegung (elektronisch erhaltene Zusammenfassung des Online-Antrages um Bundesförderung nach Erhalt sofort weiterleiten an foerderungsantrag.us.post(at)ooe.gv.at)

Nähere Information und Förderkriterien

Land OÖ, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft,  Abteilung Umweltschutz
T: 0732-7720-145 01


Gefördert werden

Gefördert werden Investitionen zur Errichtung von biogenen Einzelfeuerungsanlagen (Hackgut- und Pelletsanlagen) mit einer Nennwärmeleistung ab 100 kW, wobei nur automatisch beschickte Biomasseheizkessel gefördert werden. Ansuchen können Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und Gemeinden.


Förderkriterien

  • Kesselwirkungsgrad ≥ 85 Prozent (Betriebe) ≥ 90 Prozent (Gemeinden)
  • Hackschnitzel-Anlagen müssen über einen Pufferspeicher verfügen.
  • Erfüllen der Emissionsgrenzwerte des Österreichischen Umweltzeichens nach der Richtlinie UZ 37 erfüllen
  • Regelmäßige Wartung der Anlage (mind. 1x jährlich für 10 Jahre)
  • nur für Betriebe, Gemeinden, konfessionelle Einrichtungen: Das Ansuchen muss von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH positiv beurteilt sein.

Förderhöhe

  • Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen:
    • Basisförderung:
      • 10 % der Bundesförderung bei Neuanlage und Austausch erneuerbarer Wärmeerzeugungsanlage
      • 20 % der Bundesförderung bei Altanlagen-Tausch - Austausch fossiler Wärmeerzeugungsnalge
    • Effizienzbonus: 1.500 Euro je Prozent über 90 % Wirkungsgrad bei Nennwärmeleistung
    • Wenn zwei oder mehrere Wärmeerzeuger miteinander parallel oder in Reihe verschaltet werden (Kaskadenlösung), erhöht sich die Basisförderung um 5 %.
    • Die Förderungen sind bis zu den EU-wettbewerbsrechtlichen Förderobergrenzen kumulierbar.
       
  • für Gemeinden:
    • Basisförderung: 10 % der förderungsfähigen umweltrelevanten Netto-Investitionskosten
    • Effizienzbonus: 1.500 Euro je Prozent über 90 % Wirkungsgrad bei Nennwärmeleistung
    • Zuschläge:
      • 10 % für Gemeinden, deren aktuelle Finanzkraftkopfquote lt. Bezirksumlagegesetz einen Wert von 1.000 Euro unterschreitet.
      • 10 % für Klimabündnis-EGEM-Gemeinden
    • Wenn zwei oder mehrere Wärmeerzeuger miteinander parallel oder in Reihe verschaltet werden (Kaskadenlösung), erhöht sich die Basisförderung um 5 %.
    • Die Gesamtförderung ist mit maximal 50 % der ermittelten förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt.

Laufzeit

  • bis 30. Juni 2022 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel

Antragstellung

  • Gemeinden: VOR Umsetzung der Maßnahme (d. h. vor der ersten rechtsverbindlichen Handlung z. B.: Bestellung von Anlagenteilen) mit Antragsformular für Gemeinden per E-Mail an foerderungsantrag.us.post(at)ooe.gv.at
  • Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen: VOR Durchführung der Maßnahme (elektronisch erhaltene Zusammenfassung des Online-Antrages um Bundesförderung nach Erhalt sofort weiterleiten an foerderungsantrag.us.post(at)ooe.gv.at)

Nähere Information und Förderkriterien

Land OÖ, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft,  Abteilung Umweltschutz
T: 0732-7720-145 01

Energiesparverband OÖ
Landstraße 45
​​​​​​​A-4020 Linz

Anfahrt anzeigen​​​​​​​

Kontakt

0732 / 7720-14380

oder per Mail office(at)esv.or.at​​​​​​​