Biomasse

Biomasse

Egal, ob Sie eine automatische Holzheizung, eine sichtbare Flamme im Wohnzimmer oder die lang anhaltende Strahlungswärme eines Kachelofens bevorzugen, ob Sie einen Raum oder Ihr gesamtes Haus beheizen möchten, ob Sie Pellets, Scheitholz oder Hackschnitzel verwenden wollen: Es gibt am Markt moderne Heizsysteme mit Biomasse, die diese unterschiedlichen Anforderungen erfüllen können.
Mit einer modernen Biomasseheizung heizen Sie Ihr Zuhause umweltfreundlich und CO2-neutral und nutzen mit dem Brennstoff Holz einen regional verfügbaren Energieträger. Heizen mit Biomasse wird aktuell durch folgende Förderprogramme unterstützt:

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Produktunabhängige und kostenlose Beratung rund ums Bauen, Sanieren, Heizen und Wohnen

Nutzen Sie das umfassende produktunabhängige Beratungsangebot des OÖ Energiesparverbandes: egal, welche Energiefragen Sie in der Beratung ansprechen möchten, die fachkundigen EnergieberaterInnen des OÖ Energiesparverbandes geben umfassende Antworten.
 

  • Sie planen den Neubau oder die Sanierung Ihres Einfamilienhauses?
  • Sie möchten Ihre Heizung tauschen?
  • Sie wollen eine Photovoltaik-Anlage errichten?
  • Sie brauchen Auskunft zu Energieförderungen?
  • Sie überlegen, welche Dämmstärken sinnvoll sind?
  • Sie möchten Information zu umweltfreundlichen Heizsystemen?
  • Sie haben eine Frage zu Energiesparmaßnahmen?
  • Sie planen die Anschaffung energiesparender Elektrogeräte?
  • Sie möchten Auskunft zu umweltfreundlichen Dämmstoffen?
  • Sie möchten Ihre Heizkosten senken?
  • und vieles mehr….

 
Die umfassende und produktunabhängige Energieberatung hilft Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die EnergieberaterInnen des OÖ Energiesparverbandes gehen in einem persönlichen Gespräch auf individuelle Fragen und Wünsche ein. Idealerweise findet die Beratung in einer möglichst frühen Planungsphase statt.
 
Kommen Sie mit  Ihren Fragen einfach zu uns. Fragen, die rasch beantwortet werden können, lassen sich oft am Telefon klären. Hierfür steht Ihnen unsere kostenlose Hotline unter 0800-205 206 zur Verfügung.  
Bei weitergehenden Fragen besteht die Möglichkeit, einer individuellen und kostenlosen Energieberatung durch erfahrene, geschulte und produktunabhängige BeraterInnen.

 

So kommen Sie zu einer Beratung:

So kommen Sie zu einer Beratung:

 
Wir melden uns bei Ihnen und vereinbaren einen Beratungstermin. Der/Die BeraterIn steht Ihnen, je nach Ihrer Fragestellung, bis zu einer Stunde zur Verfügung.  
Eine Beratung ist auch ohne Terminvereinbarung zu den Bürozeiten des OÖ Energiesparverbandes (Mo-Do: 8.00-16.30 Uhr, Fr: 8.00-12.00 Uhr) in Linz, Landstraße 45 möglich. (So erreichen Sie uns)
 
Die Beratung wird durch das Landes OÖ ermöglicht.
 
Produktunabhängige Energieberatung, die wirkt!

 


Gefördert werden

Gefördert werden natürliche und juristische Personen (auch Wohnbauträger) und landwirtschaftliche Betriebe. Die Förderung wird gewährt für den Einbau und die Erneuerung von Biomasseheizungen.


Förderkriterien

  • Typenprüfung hinsichtlich Leistung, Wirkungsgrad und Emission von einer staatlich autorisierten Prüfstelle
  • Gefördert werden nur Heizsysteme, die ausschließlich auf Biomassebasis betrieben werden.
  • Es müssen förderbare Kosten in der Höhe von mind. 4.400 Euro netto vorliegen.

Förderhöhe

Maximal 50 Prozent der förderungswürdigen Kosten

Pellets- und Hackgutheizanlagen:

  • Neuanlage/Erneuerung: 1.400 Euro
  • Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine Pellets- oder Hackgutheizung: 2.900 Euro

Scheitholzheizung:

  • Neuanlage/Erneuerung: 1.200 Euro
  • Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine Scheitholzheizung: 1.700 Euro

Landwirtschaftliche Hackgutfeuerungsanlagen:

  • Neuanlage/Erneuerung: 2.700 Euro
  • Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine landwirtschaftliche Hackgutheizung: 3.200 Euro
  • Solare Hackguttrocknungsanlagen und Kleinpelletieranlagen (mit überbetrieblicher Nutzung): 20 %, max. 2.700 Euro

Bonus Tankentsorgung:

  • bei gleichzeitiger Entsorgung eines Tanks für fossile Brennstoffe: 100% der Nettokosten und bis zu maximal 1.000 Euro

Zuschlag/Bonus-Förderung für Private:

  • Erhöhungsbeitrag für stromerzeugende Biomasse-Stirling-Heizanlagen: 5.000 Euro
  • Voraussetzung: Bezug von Strom aus ausschließlich erneuerbaren Energieträgern bzw. Ökostrom gemäß E-Control bzw. Stromkennzeichnung (Händlermix) für mind. 5 Jahre.

Laufzeit

bis 30.06.2022 (Rechnungsdatum) bzw. 31.08.2022 (Antragstellung)


Antragstellung


Nähere Information und Förderkriterien

Land OÖ, Abteilung Land- und Forstwirtschaft
0 732 77 20-115 01, lfw.Post(at)ooe.gv.at


Gefördert wird der Tausch eines fossilen Heizungssystems (Öl, Gas, Kohle, Strom) auf ein neues klimafreundliches Heizungssystem (Biomasseheizanlage, Wärmepumpe oder Nah- oder Fernwärmeanschluss). 

​​​​​​​Zur Inanspruchnahme der Förderung wird benötigt:

  • ein Energieausweis für das Gebäude (max. 10 Jahre alt)
  • oder ein Protokoll einer vom jeweiligen Bundesland unterstützten Energieberatung
  • oder ein Gesamtsanierungskonzept

Förderkriterien für Biomasseheizanlagen

  • keine Anschlussmöglichkeit an eine hocheffiziente Nah-/Fernwärmeversorgung
  • Einhaltung der Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie (UZ 37) im Volllastbetrieb
  • Kesselwirkungsgrades von mind. 85 %
  • Nennwärmeleistung < 100 kW

Förderhöhe

  • 5.000 Euro
  • max. 35 % der förderungsfähigen Investitionskosten

Laufzeit

bis 31.12.2022 oder bis zur Ausschöpfung der Fördermittel


Antragstellung

  • 2-stufige Antragstellung:
    • Schritt 1: Online-Registrierung
    • Schritt 2: Förderungsantrag (innerhalb von 26 Wochen nach Registrierung) mit Rechnungen, Endabrechnungsformular, Meldezettel und Energieberatungsprotokoll / Energieausweis / Gesamtsanierungskonzept
  • rückwirkend möglich für Leistungen, die ab 1.1.2021 erbracht wurden

Nähere Information und Förderkriterien

Serviceteam "raus aus Öl"
www.umweltfoerderung.at​​​​​​​​​​​​​​ und www.raus-aus-dem-öl.at​​​​​​​ und im Informationsblatt zur Förderung
​​​​​​​T: 01/31 6 31 -735


Die Förderaktion wurde beendet. Registrierungen sind nicht mehr möglich. Das Förderbudget wurde ausgeschöpft.

Gefördert wurden:

  • Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgeräte, die eine alte Holzheizung (Baujahr vor 2006) ersetzen
  • Pelletkaminöfen, durch die der Verbrauch fossiler Brennstoffe einer bestehenden Heizung bzw. der Brennstoffverbrauch einer Holzheizung mit Baujahr vor 2006 reduziert wird

Der Förderantrag konnte ausschließlich von Privatpersonen gestellt werden.


Förderhöhe

  • 800 Euro für ein Pellets- oder Hackgutzentralheizungsgerät, das eine alte Holzheizung ersetzt
  • 500 Euro für einen Pelletskaminofen

Nähere Information und Förderkriterien


Gefördert wird

der Ersatz eines fossilen Heizungssystems (Öl, Gas, Kohle/Koks-Allesbrenner, strombetriebene Nacht/Direktspeicheröfen) durch den Anschluss an eine hocheffiziente Nah-/Fernwärme. Ist keine Anschlussmöglichkeit gegeben, wird der Umstieg auf eine Holzzentralheizung oder Wärmepumpe gefördert. Bei Zentralisierung des klimafreundlichen Heizungssystems werden die dafür anfallenden Mehrkosten zusätzlich gefördert.

Ansuchen können GebäudeeigentümerInnen bzw. deren bevollmächtigte Vertretung (z.B. Hausverwaltung) eines mehrgeschoßigen Wohnbaus mit mindestens 3 Wohneinheiten.

Zur Inanspruchnahme der Förderung wird benötigt:

  • ein Energieausweis für das Gebäude (max. 10 Jahre alt)
  • oder ein Protokoll einer vom jeweiligen Bundesland unterstützten Energieberatung
  • oder ein Gesamtsanierungskonzept

Förderkriterien

  • Fernwärme: ≥ 80 % der Energie stammen aus erneuerbaren Quellen, aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen im Sinne der Richtlinie 2012/27/EU, sonstiger Abwärme, die andernfalls ungenutzt bleibt oder einer Kombination dieser Energien/Wärmen
  • Holzzentralheizungsgerät:
    • keine Anschlussmöglichkeit an eine hocheffiziente Nah-/Fernwärmeversorgung
    • Einhaltung der Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie (UZ 37) im Volllastbetrieb
    • Kesselwirkungsgrades von mind. 85 %
  • Wärmepumpen:
    • keine Anschlussmöglichkeit an eine hocheffiziente Nah-/Fernwärmeversorgung
    • max. Vorlauftemperatur des Wärmeabgabesystems von 40°C
    • Die Wärmepumpe muss über das nationale Wärmepumpen-Gütesiegel entsprechend dem EHPA verfügen.
    • Das eingesetzte Kältemittel darf ein GWP von 2.000 nicht überschreiten.

Förderhöhe (max. 35 %)

  • Ersatz des fossilen Heizsystems:
    • Anlagen < 50 kW: 5.000 Euro
    • Anlagen von 50 ­– 100 kW: 8.000 Euro
    • Anlagen > 100 kW: 10.000 Euro
    • Für Wärmepumpen mit einem Kältemittel mit einem GWP zwischen 1.500 und 2.000 wird die ermittelte Förderung um 20 % reduziert.
  • Zentralisierung des Heizungssystems: 1.500 Euro / neu angeschlossener Wohneinheit

Laufzeit

  • bis 31.12.2022 oder bis zur Ausschöpfung der Fördermittel
  • Die Umsetzung und die Übermittlung der Endabrechnungsunterlagen müssen bei Antragstellung im Jahr 2021 bis zum 30.09.2023, bei Antragstellung im Jahr 2022 bis zum 30.09.2024 erfolgen.

Antragstellung

  • online
  • rückwirkend möglich für Leistungen, die ab 1.1.2021 erbracht wurden

Nähere Information und Förderkriterien

Serviceteam  Sanierungsscheck
www.umweltfoerderung.at und www.raus-aus-dem-öl.at​​​​​​​ und im Informationsblatt zur Förderung


Gefördert werden

Zur Landesförderung für Biomasse-Einzelanlagen gibt es für Privatpersonen einen Zuschlag für stromerzeugende Biomasse-Stirling-Heizanlagen.


Förderkriterien

Bezug von Strom aus ausschließlich erneuerbaren Energieträgern bzw. Ökostrom gemäß E-Control bzw. Stromkennzeichnung (Händlermix) für mind. 5 Jahre.


Förderhöhe

5.000 Euro Erhöhungsbeitrag


Antragstellung

Im Rahmen der Antragstellung für Biomasse-Einzelanlagen (mit Antragsformular​​​​​​​)


Nähere Information und Förderkriterien

Land OÖ, Abteilung Land- und Forstwirtschaft
T: 0732-7720-11501
lfw.Post(at)ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Energiesparverband OÖ
Landstraße 45
​​​​​​​A-4020 Linz

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Kontakt

0732 / 7720-14380

oder per Mail office(at)esv.or.at​​​​​​​