Auto

 

Spritspar-Tipps

  • Niedrig-tourig fahren: Möglichst früh in den höheren Gang schalten, reduziert die Motordrehzahl und damit auch den Spritverbrauch. Faustregel: Spätestens bei 2.000 Umdrehungen in den nächst höheren Gang wechseln
  • Vorausschauend fahren: Unnötiges Bremsen oder Gas geben verschwendet Energie. Effizient fährt, wer sich dem fließenden Verkehr anpasst, daher ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Auto einhalten.
  • Motor aus: Beträgt die Standzeit vor einem Hindernis oder einer Ampel mehr als 20 Sekunden, Motor abschalten, um unnötigen Spritverbrauch im Leerlauf zu vermeiden.
  • Ballast vermeiden: Je schwerer das Auto, umso mehr Energie muss zur Fortbewegung verwendet werden. Daher: nur das transportieren, was auch benötigt wird. Dachgepäckträger erhöhen beispielsweise den Luftwiderstand und auch den Spritverbrauch.
  • Nicht randvoll tanken: Ist es wärmer als 20 Grad nicht randvoll tanken. Der Treibstoff dehnt sich bei höheren Temperaturen aus und rinnt durch die Entlüftungsschläuche aus. Das kostet Energie und schädigt die Umwelt.
  • Leichtlauföle: Wer Leichtlauföle nutzt, spart nicht nur Kraftstoff (ca. 70 Euro pro Jahr), sondern erhöht auch die Lebensdauer des Motors und senkt die Schadstoffbelastung. Leichtlauföle sind an der folgenden Ziffern- und Buchstabenkombination auf dem Etikett zu erkennen: 0W oder 5W
  • Kurzstrecken meiden: Kurzstrecken kommen besonders teuer. Tests ergeben, dass der Treibstoffverbrauch bei einem Mittelklassewagen direkt nach dem Starten bei 40 Liter/100 km liegt. Erst nach 4 km erreicht der Verbrauch das normale Niveau.
  • Hoher Spritverbrauch durch Klimaanlage: Solange der Verkehr zügig rollt, liegt der Mehrverbrauch zwischen 0,5 und 1,5 Litern, im Stadtverkehr liegt dieser bei bis zu 5 Liter pro 100 km. Tipp: Vor dem Fahrtantritt die Fenster öffnen und frische Luft ins Auto lassen; bei Fahrten unter fünf Minuten sollte die Klimaanlage ausgeschaltet bleiben, ein Runterkühlen des Innenraums um max. 5° im Verhältnis zur Außentemperatur reicht aus, bei laufender Klimaanlage die Fenster geschlossen
  • Fahrgemeinschaft: Nicht nur der Spritverbrauch pro Kopf sink sondern auch die Kosten für Autobesitzer-/innen reduzieren sich.
  • Kontrolle ist alles: Nur wer weiß, wieviel er verbraucht, weiß auch, wieviel er sparen kann. Daher bei jedem Tankstopp den Verbrauch auf 100 Kilometer kontrollieren.
  • Regelmäßige Wartung: Verrußte und abgenützte Zündkerzen können ihre Funktion nicht mehr zufriedenstellend erfüllen. Das führt zu Leistungsverlust und Spritvergeudung. Auch Vergaser, Zündung und Leerlaufeinstellung wollen regelmäßig überprüft werden, andernfalls auch hier der Treibstoffverbrauch erheblich steigt.
  • Reifendruck kontrollieren: Der richtige Reifendruck hat viele Vorteile: mehr Sicherheit, weniger Verbrauch sowie einen geringeren Verschleiß.
  • Augen auf beim Kauf: Ein Blick auf die Angaben über den Treibstoffverbrauch lohnt sich: Verbraucht das Auto beispielsweise auf 100 km im Schnitt nur einen Liter weniger Sprit, macht das bei einer Jahresleistung von 20.000 Kilometern eine Ersparnis von 200 Litern bzw. 200 Euro pro Jahr!
  • Energie-Pickerl für Autoreifen beachten


Energie-Pickerl für Autoreifen

Reifen werden in eine sogenannte "Kraftstoff-Effizienzklasse" und "Nasshaftungs-Klasse" eingeteilt. Die Skala reicht von "A" bis "G". Zudem müssen die Rollgeräusche (in Dezibel) angegeben werden.

Tipps:

  • Rund 7,5 % Kraftstoffeinsparung: Rund 20 % des Treibstoffverbrauchs werden allein zur Überwindung des Rollwiderstands der Reifen verbraucht! Zwischen den Kategorien A und G liegen rund 7,5 % Kraftstoffersparnis, bei 10.000 km/Jahr und 6 l/100 km Verbrauch sind das rund 340 Euro Einsparung in 5 Jahren.
  • Bremseigenschaften: Mit Reifen der Klasse A verkürzt sich der Bremsweg eines PKWs von Tempo 80 bei Nässe im Vergleich zu Reifen der Kategorie G um bis zu 18 Meter.
  • Geräuschentwicklung: Reifen mit einer schwarzen Welle am Pickerl reduzieren das Abrollgeräusch um 20 % im Vergleich zu Reifen mit drei schwarzen Wellen.
  • Achten Sie auf den richtigen Luftdruck, damit sparen Sie Kraftstoff.

Die drei Kriterien des Reifenlabels sind nicht die einzigen Leistungsmerkmale eines Reifens, auch andere, wie Aquaplaning, Fahrstabilität oder Seitenführung, werden bei Reifentests geprüft.

Versteckter Stromverbraucher elektrisches Garagentor

Ein elektrisches Garagentor hat nicht nur einen Stromverbrauch, wenn das Tor bewegt wird, sondern insbesondere im Ruhezustand. Der Standby-Verbrauch kann bei alten Garagentor-Systemen bis zu 40 W betragen (70 Euro Stromkosten im Jahr). Im Verhältnis dazu ist der Stromverbrauch fürs Öffnen und Schließen fast vernachlässigbar. Beim Kauf eines automatischen Garagentors auf den Standby-Verbrauch achten, es gibt Systeme, die im Ruhezustand nur 1 Watt benötigt.