Bundes-Umweltförderung

Antragsteller:

  • Unternehmen und Gewerbebetriebe
  • Vereine und Konfessionsgemeinschaften
  • Körperschaften öffentlichen Rechts
  • Gebietskörperschaften, sofern ein Betrieb mit marktbestimmter Tätigkeit vorliegt
  • Contracting-Unternehmen
  • unter bestimmten Voraussetzungen: Landwirte, Gemeinden

Nicht gefördert werden natürliche und juristische Personen, soweit diese von anderen Förderungssystemen, insbesondere der Landwirtschafts- oder der Wohnbauförderung, gefördert werden. Anlagen für Objekte, die überwiegend Wohnzwecken dienen, werden im Rahmen der Wohnbauförderung abgewickelt und sind beim jeweiligen Bundesland einzureichen.


Die Förderprogramme sind unterteilt in:

  • Altlasten
  • Energiesparen
  • Gebäude
  • Licht
  • Strom
  • Wärme
  • Wasser

Nähere Informationen zu den Förderungen der einzelnen Programme unter Kommunalkredit Public Consulting, www.umweltfoerderung.at.

 

 

Förderschwerpunkt "Energiesparen"

Energiesparmaßnahmen
Gefördert werden Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie bei gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen sowie in bestehenden Gebäuden, wie z.B.

  • Wärmerückgewinnung bzw. Nutzung von bisher ungenutzten Wärmeströmen (z.B. Druckluftkompressoren, Industrieprozessen, Kälteanlagen, Lüftungsanlagen, Abwärme aus Abwässern) sowie Wärmepumpen zur Erschließung von Niedertemperaturabwärme
  • Heizungsoptimierung in Bestandsgebäuden (Nachrüstung Abluftwärmerückgewinnung, Drehzahl-regelungen, effiziente Pumpen, Steuerungstechnik) mit mindestens 10 % Energieeinsparung
  • Beleuchtungsoptimierung in Bestandsgebäuden durch Einbau von Vorschaltgeräten und sensor-geführter Regelung mit mindestens 10 % Energieeinsparung sowie Optimierungen bei der Straßen- und Außenbeleuchtung
  • Effizienzsteigerungen bei industriellen Prozessen und Anlagen mit einem maßgeblichen technologischen und ökologischen Unterschied zur Bestandsanlage
  • Die Förderung beträgt bis zu 30 % der förderungsfähigen Kosten.
  • Antragstellung online


LED-Systeme im Innenbereich in Betrieben
Gefördert wird die Umstellung von konventionellen Leuchten auf LED-Systeme sowie die zusätzliche Installation von Lichtsteuerungssystemen im Innenbereich. 

  • Die Förderung beträgt bis zu 700 €/kW Anschlussleistung.
  • Die gesamte Anschlussleistung der installierten LED-Leuchten muss zumindest 500 Watt betragen.
  • Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam LED-Systeme, T: 01/31631-714
    www.umweltfoerderung.at


Neubau in energieeffizienter Bauweise
Gefördert wird der Neubau von betrieblich genutzten Gebäuden der Gebäudekategorie 1 bis 12 (OIB Richtlinie 2011) in energieeffizienter Bauweise, deren standortbezogener spezifischer Heizwärmebedarf zumindest die Anforderungen der Gebäudeklasse A erfüllt.

  • Investitionsmehrkosten für die Umweltinvestition werden mit bis zu 30% gefördert.
  • Der Antrag ist vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Leistungen zu stellen.
  • Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam Neubau in energieeffizienter Bauweise, T: +43 (0) 1/31 6 31-712, www.umweltfoerderung.at


Sanierungsoffensive 2016
Gefördert wird die Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden, mit einem Datum der erstmaligen Baubewilligung vor dem 1.1.1996.

  • Beispiele für förderungsfähige Projektteile:
    • Dämmung der Außenwände
    • Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches
    • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des erdanliegenden Fußbodens
    • Dämmung, Unterkonstruktion von hinterlüfteten Fassaden
    • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
    • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
    • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes 
    • Zusätzlich werden auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anerkannt.
  • Die Förderung für Sanierungen beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten.

Genaue Informationen finden Sie im Informationsblatt.
Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam Thermische Gebäudesanierung, T: +43 (0) 1/31 6 31-712, www.umweltfoerderung.at

 

Förderschwerpunkt "Energiesparen" – Weitere Projektarten & Maßnahmen:

 

 

Förderschwerpunkt "Wärme"

"Umweltfreundlich Heizen" - Fernwärmeanschluss < 400 kW

Gefördert werden die Neuerrichtung, Umrüstung und Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern in den folgenden Bereichen:

  • Holzheizungen bis 400 kWth
  • Fernwärmeanschlüsse bis 400 kWth
  • Thermische Solaranlagen bis 100 m²
    Pauschale Förderung
    Holzheizungen < 400 kWth

    135 Euro/kW (0-50 kW)
    60 Euro/kW (für jedes weitere kW bis 400 kW)
    Thermische Solaranlagen < 100 m²
    130 Euro/m² bei Standardkollektoren
    170 Euro/m² bei Vakuumkollektoren
    110 Euro/m² bei Luftkollektoren
    Fernwärmeanschlüsse < 400 kWth
    Fernwärme aus Biomasse
    62 Euro/kW (0-100 kW)
    32 Euro/kW (für jedes weitere kW bis 400 kW)
    Fernwärmeanschlüsse < 400 kWth
    Fernwärme aus fossiler Energie
    32 Euro/kW (0-100 kW)
    16 Euro/kW (für jedes weitere kW bis 400 kW)

  

  • Die Förderung ist mit maximal 30% der Investitionskosten begrenzt.
  • Darüber hinaus gibt es Zuschläge für den Einsatz von Holzheizungen bzw. Solaranlagen mit österreichischem Umweltzeichen und für die Kombination einer Solaranlage mit einer Holzheizung oder einem Fernwärmeanschluss.
  • Die Förderungsanträge sind nach Umsetzung der Projekte aber spätestens sechs Monate nach Rechnungslegung einzubringen.
  • Einreichung von Förderungsanträgen online bei der Kommunalkredit Public Consulting GmbH, www.umweltfoerderung.at
  • Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam "Umweltfreundlich Heizen", T: 01/31631-714, www.umweltfoerderung.at


Förderschwerpunkt „Wärme“ – Weitere Projektarten & Maßnahmen:

  • Wärme aus biogenen Ressourcen
    • Biomasse-Kraft-Wärme Kopplung
    • Energetische Nutzung biogener Roh- und Reststoffe
    • Herstellung biogener Brenn- und Treibstoffe
    • Holzheizungen zur Eigenversorgung
      • Gefördert werden Kesselanlagen, die mit Holzpellets oder Hackgut aus fester Biomasse betrieben werden. Die Förderung umfasst Investitionen für Holzheizungen zur zentralen Wärmeversorgung eines oder mehrerer betriebseigener Gebäude.
      • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Holzheizungen für Betriebe zur Eigenversorgung"
      • Infoblatt zur Antragstellung
    • Nahwärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger
      • Gefördert werden Biomasse-Heizzentralen, Wärmeverteilnetze zur großräumigen Wärmeversorgung Dritter, die Erneuerung von Kesselanlagen in Biomasse-Nahwärmeanlagen, die Erweiterung und Verdichtung von Fernwärmenetzen, die Optimierung von Nahwärmeanlagen, die hydraulische Optimierung von Abnehmern, Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungen und Anlagen zur Nutzung geothermischer Energie.
      • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Nahwärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger"
      • Infoblatt zur Antragstellung
  • Wärme aus nicht-biogenen Ressourcen
    • Abwärmeauskopplung
    • Fernwärmeanschluss
    • Wärmepumpe
    • Erdgas-Kraft-Wärme-Kopplung für Betriebe
  • Thermische Solaranlagen
    • Stromerzeugung in Insellagen auf Basis erneuerbarer Energieträger


Förderprogramm "Mustersanierung"

  • Es werden umfassende Sanierungsprojekte von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden gefördert. Die Förderaktion umfasst die thermisch-energetische Gebäudesanierung und Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energie und zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden, die vor dem 01.01.1996 errichtet wurden, sowie von denkmalgeschützten Gebäuden.
  • Zielgruppe: natürliche und juristische Personen zur Ausübung gewerblicher Tätigkeiten, konfessionelle Einrichtungen und Vereine, Einrichtungen der öffentlichen Hand und Gebietskörperschaften, Beherbergungsbetriebe mit mehr als 10 Betten, Contractoren
  • Die Förderaktion "Mustersanierung" läuft vom 11.05.2016 bis zum 20.10.2016
  • Weitere Infos auf www.klimafonds.gv.at

 

 

Solare Großanlagen

Gefördert werden Investitionen in die Planung und Errichtung von Solaranlagen mit einer Kollektorfläche zwischen 100m² und 10.000m² gefördert, die bis zum 31.03.2018 fertiggestellt sein müssen.

  • Solare Prozesswärme in Produktionsbetrieben
  • Solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgung
  • Hohe solare Deckungsgrade in Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben
  • Solar unterstützte Klimatisierung und deren Kombination mit solarer Warmwasseraufbereitung und Heizung in Zeiten ohne Kühlbedarf
  • Neue Technologien und innovative Ansätze

Anträge können bis zum 22.09.2016 eingebracht werden.

Weitere Informationen: KPC Solarthermie

 

 

Verdichtung von Wärmeverteilnetzen

Gefördert werden:

  • Betriebe
  • sonstige unternehmerisch tätige Organisationen
  • Vereine
  • konfessionelle Einrichtungen

Was wird gefördert?

  • Verdichtungsprojekte mit maximal 25 Abnehmern und maximal 50kW Leistung je Übergabestation
  • Anlagenteile im Eigentum des Förderwerbers, die zum Anschluss an ein Fernwärmenetz erforderlich sind

Beispiele für förderungsfähige Anlagen(teile):

  • Übergabestation
  • Rohrleitungen
  • Grabungsarbeiten

Weitere Informationen: www.umweltfoerderung.at