Bundes-Umweltförderung

Antragsteller:

  • Unternehmen und Gewerbebetriebe
  • Vereine und Konfessionsgemeinschaften
  • Körperschaften öffentlichen Rechts
  • Gebietskörperschaften, sofern ein Betrieb mit marktbestimmter Tätigkeit vorliegt
  • Contracting-Unternehmen
  • unter bestimmten Voraussetzungen: Landwirte, Gemeinden

Nicht gefördert werden natürliche und juristische Personen, soweit diese von anderen Förderungssystemen, insbesondere der Landwirtschafts- oder der Wohnbauförderung, gefördert werden. Anlagen für Objekte, die überwiegend Wohnzwecken dienen, werden im Rahmen der Wohnbauförderung abgewickelt und sind beim jeweiligen Bundesland einzureichen.


Bundes-Umweltförderung wird in verschiedene Förderprogramme unterteilt:

Altlasten, Energiesparen, Gebäude, Licht, Strom, Wärme, Wasser, Mobilitätsmanagement, Modellregionen, Fahrzeuge, etc.

Nähere Informationen zu den Förderungen der einzelnen Programme unter Kommunalkredit Public Consulting, www.umweltfoerderung.at.



Sanierungsoffensive 2018 für Betriebe

Gefördert werden:

  • Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen
  • Vereine
  • konfessionelle Einrichtungen

Förderungsfähige Maßnahmen:
Gefördert wird die Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden, die älter als 20 Jahre sind.

Förderungsfähig sind:

  • Einzelmaßnahmen (z.B. Dämmung oberste Geschossdecke/Daches, Fenstertausch)
  • umfassende Sanierungen 

Die Förderung ist abhängig von der Sanierungsqualität (bei umfassenden Saneirung) oder wird pauschal anhand der Größe der sanierten Bauteile bestimmt (bei Einzelmaßnahmen). Die Förderhöhe ist begrenzt mit 30 % der förderungsfähigen Kosten.

Im Zuge von umfassenden Sanierungen wird auch die Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen Energieträgern auf klimafreundliche Heizsysteme (mit 5.000 Euro) und die Errichtung einer gebäudeintegrierte PV-Anlage größer 5 kW (mit 375 Euro/kW) gefördert.

Nähere Informationen auf www.umweltfoerderung.at: Einzelmaßnahmen (01/31 6 31-713), umfassende Sanierungen (01/31 6 31-712)

 

 

 

Förderschwerpunkt "Energiesparen"

Energiesparmaßnahmen

Gefördert werden Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie bei gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen sowie in bestehenden Gebäuden, wie z.B.

  • Wärmerückgewinnung bzw. Nutzung von bisher ungenutzten Wärmeströmen (z.B. Druckluftkompressoren, Industrieprozessen, Kälteanlagen, Lüftungsanlagen, Abwärme aus Abwässern) sowie Wärmepumpen zur Erschließung von Niedertemperaturabwärme
  • Heizungsoptimierung in Bestandsgebäuden (Nachrüstung Abluftwärmerückgewinnung, Drehzahl-regelungen, effiziente Pumpen, Steuerungstechnik) mit mindestens 10 % Energieeinsparung
  • Beleuchtungsoptimierung in Bestandsgebäuden durch Einbau von Vorschaltgeräten und sensor-geführter Regelung mit mindestens 10 % Energieeinsparung sowie Optimierungen bei der Straßen- und Außenbeleuchtung
  • Effizienzsteigerungen bei industriellen Prozessen und Anlagen mit einem maßgeblichen technologischen und ökologischen Unterschied zur Bestandsanlage

Förderhöhe:

  • Die Förderung beträgt bis zu 35 % (Betriebe) bzw. 18 % (Gemeinden) der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten.
  • Bei Gemeinden ist die Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von zumindest 12 % der beantragten Kosten erforderlich.
  • Antragstellung online unter www.umweltfoerderung.at (Betriebe) bzw. www.umweltfoerderung.at (Gemeinden)

LED-Systeme im Innenbereich

Gefördert wird die Umstellung von konventionellen Leuchten auf LED-Systeme sowie die zusätzliche Installation von Lichtsteuerungssystemen im Innenbereich. 

  • Die Förderung beträgt bis zu 700 €/kW Anschlussleistung (Betriebe) bzw. 420 Euro/kW Anschlussleistung (Gemeinden).
  • Bei Gemeinden ist die Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von zumindest 12 % der beantragten Kosten erforderlich.
  • Die gesamte Anschlussleistung der installierten LED-Leuchten muss zumindest 500 Watt betragen.
  • Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam LED-Systeme, T: 01/31631-714
    www.umweltfoerderung.at (Betriebe), bzw. www.umweltfoerderung.at (Gemeinden)


Neubau in energieeffizienter Bauweise

Gefördert werden betrieblich genutzte Neubauten, welche die Anforderung der OIB Richtlinie 6 (Stand 2015) für den Heizwärmebedarf um zumindest 15 % unterschreiten. Ab Jänner 2017 wird die Förderung auf Betriebsgebäude der Gebäudekategorie 13, beispielsweise Lager- oder Produktionshallen, ausgeweitet.

  • Die Förderung beträgt bis zu 30 % (Betriebe) bzw. 18 % (Gemeinden) der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten.
  • Bei Gemeinden ist die Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von zumindest 12 % der beantragten Kosten erforderlich.
  • Der Antrag ist vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Leistungen zu stellen.
  • Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam Neubau in energieeffizienter Bauweise, T: +43 (0) 1/31 6 31-712, weitere Informationen für Betriebe bzw. Gemeinden


Förderschwerpunkt "Wärme"

"Umweltfreundlich Heizen"

Gefördert werden die Neuerrichtung, Umstellung und Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern in den folgenden Bereichen:

  • Holzheizungen < 400 kWth
  • Fernwärmeanschlüsse < 400 kWth
  • Thermische Solaranlagen < 100 m²

Pauschale Förderung:

- Betriebe:

  • Holzheizungen (< 400 kWth):
    - 155 Euro/kW (0-50 kW)
    - 70 Euro/kW (für jedes weitere kW bis 400 kW)
  • Thermische Solaranlagen (< 100 m²):
    - 150 Euro/m² bei Standardkollektoren
    - 195 Euro/m² bei Vakuumkollektoren
    - 125 Euro/m² bei Luftkollektoren
  • Fernwärmeanschlüsse (< 400 kWth) Fernwärme aus Biomasse:
    - 70 Euro/kW (0-100 kW)
    - 35 Euro/kW (für jedes weitere kW bis 400 kW)
  • Fernwärmeanschlüsse (< 400 kWth) Fernwärme aus fossiler Energie:
    - 35 Euro/kW (0-100 kW)
    - 18 Euro/kW (für jedes weitere kW bis 400 kW)

- Gemeinden:

  • Holzheizungen (< 400 kWth):
    - 93 Euro/kW (0-50 kW)
    - 42 Euro/kW (für jedes weitere kW bis 400 kW)
  • Thermische Solaranlagen (< 100 m²):
    - 90 Euro/m² bei Standardkollektoren
    - 117 Euro/m² bei Vakuumkollektoren
    - 75 Euro/m² bei Luftkollektoren
  • Fernwärmeanschlüsse (< 400 kWth) Fernwärme aus Biomasse:
    - 42 Euro/kW (0-100 kW)
    - 21 Euro/kW (für jedes weitere kW bis 400 kW)
  • Fernwärmeanschlüsse (< 400 kWth) Fernwärme aus fossiler Energie:
    - 21 Euro/kW (0-100 kW)
    - 11 Euro/kW (für jedes weitere kW bis 400 kW)

  • Bei Gemeinden ist die Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von zumindest 12 % der beantragten Kosten erforderlich.
  • Die Förderung ist mit maximal 30% der Investitionskosten begrenzt, bei Fernwärmeanschlüssen aus fossiler Energie maximal 10 %.
  • Darüber hinaus gibt es Zuschläge für den Einsatz von Holzheizungen bzw. Solaranlagen mit österreichischem Umweltzeichen und für die Kombination einer Solaranlage mit einer Holzheizung oder einem Fernwärmeanschluss.
  • Die Förderungsanträge sind nach Umsetzung der Projekte aber spätestens sechs Monate nach Rechnungslegung einzubringen.
  • Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam "Umweltfreundlich Heizen", T: 01/31631-714, www.umweltfoerderung.at (Betriebe) bzw. www.umweltfoerderung.at (Gemeinden)


Förderschwerpunkt "Wärme" – Weitere Projektarten & Maßnahmen:

  • Wärme aus biogenen Ressourcen
    • Biomasse-Kraft-Wärme Kopplung
    • Energetische Nutzung biogener Roh- und Reststoffe
    • Herstellung biogener Brenn- und Treibstoffe
    • Holzheizungen zur Eigenversorgung
      • Gefördert werden Kesselanlagen, die mit Holzpellets oder Hackgut aus fester Biomasse betrieben werden. Die Förderung umfasst Investitionen für Holzheizungen zur zentralen Wärmeversorgung eines oder mehrerer betriebseigener Gebäude.
      • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Holzheizungen zur Eigenversorgung" für Betriebe
      • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Holzheizungen zur Eigenversorgung" für Gemeinden
    • Nahwärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger
      • Gefördert werden Biomasse-Heizzentralen, Wärmeverteilnetze zur großräumigen Wärmeversorgung Dritter, die Erneuerung von Kesselanlagen in Biomasse-Nahwärmeanlagen, die Erweiterung und Verdichtung von Fernwärmenetzen, die Optimierung von Nahwärmeanlagen, die hydraulische Optimierung von Abnehmern, Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungen und Anlagen zur Nutzung geothermischer Energie.
      • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Nahwärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger"
  • Wärme aus nicht-biogenen Ressourcen
    • Abwärmeauskopplung
      • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Abwärmeauskopplung"
    • Fernwärmeanschluss
    • Wärmepumpe
      • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Wärmepumpen" für Betriebe
      • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Wärmepumpen" für Gemeinden
    • Erdgas-Kraft-Wärme-Kopplung für Betriebe
  • Thermische Solaranlagen
    Gefördert werden Solaranlagen ≥ 100 m² Bruttokollektorfläche für
    • Warmwasserbereitung
    • Raumheizung
    • Prozesswärme
    Weiters werden Solaranlagen (unabhängig von der Kollektorfläche) für den Antrieb von Kühlanlagen gefördert.
    Nähere Informationen unter www.umweltfoerderung.at und im Informationsblatt zur Förderung


Verdichtung von Wärmeverteilnetzen

Gefördert werden:

  • Betriebe
  • sonstige unternehmerisch tätige Organisationen
  • Vereine
  • konfessionelle Einrichtungen

Was wird gefördert?

  • Verdichtungsprojekte mit maximal 25 Abnehmern und maximal 50kW Leistung je Übergabestation
  • Anlagenteile im Eigentum des Förderwerbers, die zum Anschluss an ein Fernwärmenetz erforderlich sind

Beispiele für förderungsfähige Anlagen(teile):

  • Übergabestation
  • Rohrleitungen
  • Grabungsarbeiten

Weitere Informationen: www.umweltfoerderung.at

Förderprogramm "Solarthermie – Solare Großanlagen"

Gefördert wird die Planung und Errichtung von Solaranlagen mit einer Bruttokollektorfläche von 100 bis 10.000 m2 in folgenden Einsatzbereichen:

- solare Prozesswärme in Produktionsbetrieben
- solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgungen (Mikro-, Nah- und Fernwärmenetze)
- hohe solare Deckungsgrade (über 20% des Gesamtwärmebedarfs) in Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben
- Solarthermie in Kombination mit Wärmepumpe
- neue Technologien und innovative Ansätze (besondere Förderungsvoraussetzungen: 50 m² bis 500 m² Kollektorfläche)

Antragsstellung: von 11.06.2018 bis 28.02.2019 (17:00 Uhr) 

Nähere Informationen unter www.umweltfoerderung.at und im Leitfaden zur Förderung