Bundes-Umweltförderung

Antragsteller:

  • Unternehmen und Gewerbebetriebe
  • Vereine und Konfessionsgemeinschaften
  • Körperschaften öffentlichen Rechts
  • Gebietskörperschaften, sofern ein Betrieb mit marktbestimmter Tätigkeit vorliegt
  • Contracting-Unternehmen
  • unter bestimmten Voraussetzungen: Landwirte, Gemeinden

Nicht gefördert werden natürliche und juristische Personen, soweit diese von anderen Förderungssystemen, insbesondere der Landwirtschafts- oder der Wohnbauförderung, gefördert werden. Anlagen für Objekte, die überwiegend Wohnzwecken dienen, werden im Rahmen der Wohnbauförderung abgewickelt und sind beim jeweiligen Bundesland einzureichen.


Bundes-Umweltförderung wird in verschiedene Förderprogramme unterteilt:

Altlasten, Energiesparen, Gebäude, Licht, Strom, Wärme, Wasser, Mobilitätsmanagement, Modellregionen, Fahrzeuge, etc.

Nähere Informationen zu den Förderungen der einzelnen Programme unter Kommunalkredit Public Consulting, www.umweltfoerderung.at.



Sanierungsoffensive 2019 für Betriebe

Gefördert werden:

  • Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen
  • Vereine
  • konfessionelle Einrichtungen

Förderungsfähige Maßnahmen:
Gefördert wird die Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden, die älter als 20 Jahre sind.

Förderungsfähig sind:

  • Einzelmaßnahmen (z.B. Dämmung oberste Geschossdecke/Daches, Fenstertausch)
  • umfassende Sanierungen 

Die Förderung ist abhängig von der Sanierungsqualität (bei umfassenden Saneirung) oder wird pauschal anhand der Größe der sanierten Bauteile bestimmt (bei Einzelmaßnahmen). Die Förderhöhe ist begrenzt mit 30 % der förderungsfähigen Kosten.

Im Zuge von umfassenden Sanierungen wird auch die Errichtung einer gebäudeintegrierte PV-Anlage größer 5 kW (mit 375 Euro/kW) gefördert.

Antragstellung:

  • Einzelmaßnahmen: bis zur Ausschöpfung der Fördermittel (nach Umsetzung der Maßnahmen, bis zu sechs Monate nach Rechnungslegung)
  • Umfassende Sanierungen: bis zum 31.12.2019 bzw. bis zur Ausschöpfung der verfügbaren Budgetmittel (vor Maßnahmenbeginn)

Nähere Informationen auf www.umweltfoerderung.at: Einzelmaßnahmen (01/31 6 31-265), umfassende Sanierungen (01/31 6 31-712)

 

 

Förderprogramm Mustersanierung

Gefördert werden:

  • umfassende Sanierungen von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden

    Förderungsfähige Maßnahmen:

    • thermisch-energetische Gebäudesanierung und
    • Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energie und zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden, die vor dem 01.01.1999 errichtet wurden, sowie von denkmalgeschützten Gebäuden

    Fördersatz:

    • abhängig von der Größe des Unternehmens, max. 50%

    Antragstellung: bis 28.02.2020

    Nähere Informationen unter www.umweltfoerderung.at und im Leitfaden zur Förderung

     

     

    Förderschwerpunkt "Energiesparen"

    Energiesparmaßnahmen

    Gefördert werden Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie bei gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen sowie in bestehenden Gebäuden, wie z.B.

    • Wärmerückgewinnung bzw. Nutzung von bisher ungenutzten Wärmeströmen (z.B. Druckluftkompressoren, Industrieprozessen, Kälteanlagen, Lüftungsanlagen, Abwärme aus Abwässern) sowie Wärmepumpen zur Erschließung von Niedertemperaturabwärme
    • Heizungsoptimierung in Bestandsgebäuden (Nachrüstung Abluftwärmerückgewinnung, Drehzahl-regelungen, effiziente Pumpen, Steuerungstechnik) mit mindestens 10 % Energieeinsparung
    • Beleuchtungsoptimierung in Bestandsgebäuden durch Einbau von Vorschaltgeräten und sensor-geführter Regelung mit mindestens 10 % Energieeinsparung sowie Optimierungen bei der Straßen- und Außenbeleuchtung
    • Effizienzsteigerungen bei industriellen Prozessen und Anlagen mit einem maßgeblichen technologischen und ökologischen Unterschied zur Bestandsanlage

    Förderhöhe:

    • Die Förderung beträgt bis zu 35 % (Betriebe) bzw. 18 % (Gemeinden) der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten.
    • Bei Gemeinden ist die Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von zumindest 12 % der beantragten Kosten erforderlich.
    • Antragstellung online unter www.umweltfoerderung.at (Betriebe) bzw. www.umweltfoerderung.at (Gemeinden)

    LED-Systeme im Innenbereich

    Gefördert wird die Umstellung von konventionellen Leuchten auf LED-Systeme sowie die zusätzliche Installation von Lichtsteuerungssystemen im Innenbereich. 

    • Die Förderung beträgt bis zu 700 €/kW Anschlussleistung (Betriebe) bzw. 420 Euro/kW Anschlussleistung (Gemeinden).
    • Bei Gemeinden ist die Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von zumindest 12 % der beantragten Kosten erforderlich.
    • Die gesamte Anschlussleistung der installierten LED-Leuchten muss zumindest 500 Watt betragen.
    • Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam LED-Systeme, T: 01/31631-714
      www.umweltfoerderung.at (Betriebe), bzw. www.umweltfoerderung.at (Gemeinden)


    Neubau in energieeffizienter Bauweise

    Gefördert werden betrieblich genutzte Neubauten, welche die Anforderung der OIB Richtlinie 6 (Stand 2015) für den Heizwärmebedarf um zumindest 15 % unterschreiten. Ab Jänner 2017 wird die Förderung auf Betriebsgebäude der Gebäudekategorie 13, beispielsweise Lager- oder Produktionshallen, ausgeweitet.

    • Die Förderung beträgt bis zu 30 % (Betriebe) bzw. 18 % (Gemeinden) der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten.
    • Bei Gemeinden ist die Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von zumindest 12 % der beantragten Kosten erforderlich.
    • Der Antrag ist vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Leistungen zu stellen.
    • Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam Neubau in energieeffizienter Bauweise, T: +43 (0) 1/31 6 31-712, weitere Informationen für Betriebe bzw. Gemeinden


    Förderschwerpunkt "Wärme"

    "Umweltfreundlich Heizen" und "Raus aus dem Öl"

    Gefördert werden die Neuerrichtung, Umstellung und Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern in den Bereichen: Holzheizungen, Fernwärmeanschlüsse, Wärmepumpen   

    Förderhöhe:

    BETRIEBE:

    • Als Ersatz für eine bestehende fossile Heizungsanlage – "Raus aus Öl"
      • 5.000 Euro für Anlagen < 50 kW
      • 8.000 Euro für Anlagen ≥ 50 und < 100 kW
    • Im Neubau bzw. als Ersatz für eine bestehende nicht-fossile Heizungsanlage
      • ­ 4.000 Euro für Anlagen < 50 kW
      • ­ 7.000 Euro für Anlagen ≥ 50 und < 100 kW
    • Max. 35% der umweltrelevanten Investitionskosten

      GEMEINDEN:

      • Als Ersatz für eine bestehende fossile Heizungsanlage – "Raus aus Öl"
        • 3.000 Euro für Anlagen < 50 kW
        • 4.800 Euro für Anlagen ≥ 50 und < 100 kW
      • Im Neubau bzw. als Ersatz für eine bestehende nicht-fossile Heizungsanlage
        • ­ 2.400 Euro für Anlagen < 50 kW
        • ­ 4.200 Euro für Anlagen ≥ 50 und < 100 kW
      • Max.  21 % der förderungsfähigen Kosten 
      • Es muss eine Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes im Ausmaß von zumindest 14 % der beantragten Kosten gewährleistet sein.

      Förderbedingungen:

      • Keine Förderung von Biomasseanlagen und Wärmepumpen, wenn ein Anschluss an ein hocheffizientes Fernwärmesystem möglich ist.
      • Anforderungen bei Biomasse an Emissionsgrenzwerte bzw. bei Wärmepumpe an GWP, EHPA Gütesiegel und Vorlauftemperatur
      • Nur Anschlüsse an hocheffiziente Fern-/Nahwärmesysteme werden gefördert (80% Energie aus erneuerbaren Quellen oder Energie aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung oder Abwärmenutzung / max. 20% Energie aus anderen Quellen zur Spitzenlastabdeckung)

      Weitere Förderkriterien und Antragstellung:

      Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam "Umweltfreundlich Heizen", T: 01/31631-714, weitere Informationen für Betriebe bzw. Gemeinden


      Förderschwerpunkt "Wärme" – Weitere Projektarten & Maßnahmen:

      • Wärme aus biogenen Ressourcen
        • Biomasse-Kraft-Wärme Kopplung
        • Energetische Nutzung biogener Roh- und Reststoffe
        • Herstellung biogener Brenn- und Treibstoffe
        • Holzheizungen zur Eigenversorgung
          • Gefördert werden Kesselanlagen, die mit Holzpellets oder Hackgut aus fester Biomasse betrieben werden. Die Förderung umfasst Investitionen für Holzheizungen zur zentralen Wärmeversorgung eines oder mehrerer betriebseigener Gebäude.
          • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Holzheizungen zur Eigenversorgung" für Betriebe
          • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Holzheizungen zur Eigenversorgung" für Gemeinden
        • Nahwärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger
          • Gefördert werden Biomasse-Heizzentralen, Wärmeverteilnetze zur großräumigen Wärmeversorgung Dritter, die Erneuerung von Kesselanlagen in Biomasse-Nahwärmeanlagen, die Erweiterung und Verdichtung von Fernwärmenetzen, die Optimierung von Nahwärmeanlagen, die hydraulische Optimierung von Abnehmern, Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungen und Anlagen zur Nutzung geothermischer Energie.
          • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Nahwärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger"
      • Wärme aus nicht-biogenen Ressourcen
        • Abwärmeauskopplung
          • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Abwärmeauskopplung"
        • Fernwärmeanschluss
        • Wärmepumpe
          • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Wärmepumpen" für Betriebe
          • Übersicht der Bundes-Umweltförderung "Wärmepumpen" für Gemeinden
        • Erdgas-Kraft-Wärme-Kopplung für Betriebe
      • Thermische Solaranlagen
        • Anlagen < 100 m² Bruttokollektorfläche
          • zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und Prozesswärme für Betriebe
          • zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und Prozesswärme für Gemeinden
        • Anlagen ≥ 100 m² Bruttokollektorfläche 
          • zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und Prozesswärme  für Betriebe
          • zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und Prozesswärme für Gemeinden
          •  Solaranlagen für den Antrieb von Kühlanlagen werden unabhängig von der Kollektorfläche gefördert


      Verdichtung von Wärmeverteilnetzen

      Gefördert werden:

      • Betriebe
      • sonstige unternehmerisch tätige Organisationen
      • Vereine
      • konfessionelle Einrichtungen

      Was wird gefördert?

      • Verdichtungsprojekte mit maximal 25 Abnehmern und maximal 50kW Leistung je Übergabestation
      • Anlagenteile im Eigentum des Förderwerbers, die zum Anschluss an ein Fernwärmenetz erforderlich sind

      Beispiele für förderungsfähige Anlagen(teile):

      • Übergabestation
      • Rohrleitungen
      • Grabungsarbeiten

      Weitere Informationen: www.umweltfoerderung.at