Förderungen für Unternehmen

Ein effizienter Umgang mit den Energieressourcen stellt nicht nur für die Umwelt einen Gewinn dar, sondern bringt auch Kostenentlastungen für die Unternehmen. Zahlreiche Maßnahmen und Förderungen des Landes OÖ und des Bundes unterstützen Unternehmen dabei, Ökoenergie und Energieeffizienz umzusetzen.

Hier ein Überblick über die aktuellen Förderungen von Bund und Land OÖ für Unternehmen.

Landes-Umweltförderungen

Das Land OÖ fördert Maßnahmen, durch die Belastungen der Umwelt vermieden oder verringert werden können, wie Energieeffizienz-Maßnahmen und Maßnahmen zum verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger. Beachten Sie dabei auch die Anschlussförderung an die Bundes-Umweltförderung!

Beispiele:

  • Erneuerbare Energiegewinnungsanlagen
  • Effiziente Energienutzung
  • Luft und Abfall

Mehr Informationen zur Landes-Umweltförderung

Antragsstellung:
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft
Abteilung Umweltschutz
Kärntnerstraße 10-12, 4021 Linz
www.land-oberoesterreich.gv.at

 

 

Bundes-Umweltförderungen

Die Umweltförderung des Bundes, abgewickelt von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC), unterstützt verschiedene betriebliche Umweltschutzmaßnahmen nach Förderaktionen und -schwerpunkten.

Beispiele: Altlasten, Energiesparen, Gebäude, Licht, Strom, Wärme, Wasser, Mobilitätsmanagement, Modellregionen, Fahrzeuge, etc.

Mehr Informationen zur Bundes-Umweltförderung


Antragstellung:

Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Türkenstraße 9, 1092 Wien
www.umweltfoerderungen.at


Exkurs: Was bedeutet "de-minimis"?

"De-minimis"-Beihilfen im Sinne des Wettbewerbsrechts der Europäischen Union bedeutet, dass die mögliche Förderung an ein Unternehmen in Kumulierung mit anderen "de-minimis"-Beihilfen, gleich welcher Art und Zielsetzung, innerhalb von drei Steuerjahren ein Subventionsäquivalent in der Höhe von 200.000 Euro nicht übersteigen darf (7.500 Euro bei landwirtschaftlicher Primärproduktion, Fischerei und Aquakultur; 100.000 Euro bei Unternehmen im Straßentransportsektor).

Nach der "de-minimis"-Verordnung (EU) 1407/2013 sind Mutter- und Tochterunternehmen dabei als "einziges Unternehmen" (Unternehmen inkl. aller mit ihm verbundenen Unternehmen) anzusehen.