Förderungen für Unternehmen

Ein effizienter Umgang mit den Energieressourcen stellt nicht nur für die Umwelt einen Gewinn dar, sondern bringt auch Kostenentlastungen für die Unternehmen. Zahlreiche Maßnahmen und Förderungen des Landes OÖ und des Bundes unterstützen Unternehmen dabei, Ökoenergie und Energieeffizienz umzusetzen.

Hier ein Überblick über die aktuellen Förderungen von Bund und Land OÖ für Unternehmen.

Landes-Umweltförderungen

Das Land OÖ fördert Maßnahmen, durch die Belastungen der Umwelt vermieden oder verringert werden können, wie Energieeffizienz-Maßnahmen und Maßnahmen zum verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger. Beachten Sie dabei auch die Anschlussförderung an die Bundesumweltförderung!

Beispiele:

  • Erneuerbare Energiegewinnungsanlagen
  • Effiziente Energienutzung
  • Energiesparende Sofortmaßnahmen
  • Luft und Abfall

Mehr Informationen zur Landes-Umweltförderung


Bundes-Umweltförderungen

Die Umweltförderung des Bundes, abgewickelt von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC), unterstützt verschiedene betriebliche Umweltschutzmaßnahmen nach Förderaktionen und -schwerpunkten.

Beispiele:

  • Altlasten
  • Energiesparen
  • Gebäude
  • Licht
  • Strom
  • Wärme
  • Wasser 

Mehr Informationen zur Bundes-Umweltförderung


Antragstellung:

Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Türkenstraße 9, 1092 Wien
www.umweltfoerderungen.at


Energiesparende Sofortmaßnahmen in Betrieben

  • Kleininvestive Maßnahmen, die es Betrieben ermöglichen, die im Zuge der Beratung im Rahmen der betrieblichen Umweltoffensive erhobenen Umsetzungsvorschläge direkt umzusetzen. Förderungen können z. B. für folgende Maßnahmen gewährt werden:
    - Bürogerätetausch
    - Beleuchtungsoptimierung in Bestandsgebäuden und LED-Systeme
    - Heizungs- und Lüftungsoptimierung
    - sonstige energieeffiziente und Mobilitätsmaßnahmen
  • Förderhöhe:
    - bis 30 Prozent der förderfähigen Kosten, max. 4.000 Euro
    - Zuschläge bis 10 Prozent für Klimabündnis- und EGEM-Gemeinden
  • Einreichfrist: 30. Juni 2016
  • Nähere Informationen: Land OÖ, Abt. Umweltschutz, 0732-7720-14501

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Exkurs: Was bedeutet "de-minimis"?

"de-minimis"-Beihilfen im Sinne des Wettbewerbsrechts der Europäischen Union bedeutet, dass die mögliche Förderung an ein Unternehmen in Kumulierung mit anderen "de-minimis"-Beihilfen, gleich welcher Art und Zielsetzung, innerhalb von drei Steuerjahren ein Subventionsäquivalent in der Höhe von 200.000 Euro nicht übersteigen darf (7.500 Euro bei landwirtschaftlicher Primärproduktion, Fischerei und Aquakultur; 100.000 Euro bei Unternehmen im Straßentransportsektor).

Nach der "de-minimis"-Verordnung (EU) 1407/2013 sind Mutter- und Tochterunternehmen dabei als "einziges Unternehmen" (Unternehmen inkl. aller mit ihm verbundenen Unternehmen) anzusehen.