Förderung für Wärmepumpen in Bestandswohngebäuden

Gefördert wird der Austausch eines fossilen Wärmeerzeugers gegen eine elektrisch betriebene Heizungs-Wärmepumpe.

Förderbedingungen:

    • Die Wärmepumpe muss eine jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz (ηs) bei mittlerem Klima von mindestens 125 % (55° C) bzw.150 % (35° C) aufweisen.
    • Die Wärmepumpe muss den EU-Umweltzeichenkriterien entsprechen und das nationale Wärmepumpen-Gütesiegel haben.
    • Fördervoraussetzung sind erneuerbarer Strom oder eine 5 kW PV- oder 8 m2 Solarwärme-Anlage
    • Bei Luftwärmepumpen sind die Schallemissonsanforderungen einzuhalten.

      Förderhöhe:

      • Luft-Wasser-Wärmepumpe: 100 Euro/kW Nennwärmeleistung (max. 1.700 Euro)
      • Erdwärme- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe bzw. Tiefenbohrung (Erdwärmesonde):
        • wenn ηs ≥ 170 % (35° C) bzw. ηs ≥ 150 % (55° C): 170 Euro/kW Nennwärmeleistung (maximal 2.800 Euro)
        • wenn ηs ≥ 150 % und < 170 % (35° C) bzw. ηs ≥ 125 % und < 150 % (55° C): 100 Euro/kW Nennwärmeleistung (maximal 1.700 Euro)

       Antragstellung:

      • nach Durchführung der Maßnahmen, spätestens jedoch 6 Monate nach Ausstellung der Rechnung
      • online (mittels elektronischem Antragsformular inkl. Technischem Datenblatt als Upload) beim Amt der Oö. Landesre­gierung

      Nähere Information und weitere Förderkriterien: Land OÖ, Abteilung Umweltschutz, T: 0732-7720-14501