Förderungen für Solarenergie




Landesförderung

  • ANTRAGSTELLUNG WAR NUR bis 30.04.2017 MÖGLICH!
  • Warmwasserbereitung und/oder Heizung (Standard-, Vakuumkollektoren): 1.100 Euro Sockelbetrag plus 100 Euro pro m² bei Standardkollektoren (bzw. 140 Euro pro m² bei Vakuum-Kollektoren), max. 3.800 Euro
  • Gefördert werden neue Anlagen, Erweiterung oder der Austausch bestehender Anlagen
  • Die Kollektorfläche (= Aperturfläche) muss mind. 4 m², bei Vakuum-Kollektoren mind. 3 m² betragen
  • Bei Erweiterung oder Austausch bestehender Anlagen entfällt der Sockelbetrag.
  • Ein Wärmemengenzähler ist einzubauen
  • für den Kollektor eine Produktzertifizierung einer anerkannten Prüfstelle nach der "Solar Keymark"-Richtlinie vorliegen, sonst verringert sich die Förderung auf 75 Euro statt 100 Euro pro m² (bzw. 110 Euro statt 140 Euro pro m² bei Vakuumkollektoren). Die max. Förderhöhe beträgt dann 3.000 Euro.
  • Gegebenenfalls baurechtliche Anzeigepflicht bei der Standortgemeinde beachten.
  • Der Zuschuss beträgt für Reihenhäuser in Mietkauf und Häuser mit mehr als drei Wohnungen und bei Wohnheimen 200 Euro/m² für Standard-Kollektoren (bzw. 240 Euro/m² für Vakuum-Kollektoren). Die Kollektorfläche (Aperturfläche) muss mindestens 2,5 m² je Wohnung betragen.
  • Bei Wohnheimen ist die förderbare Kollektorfläche mit 1,5 m² je Heimplatz begrenzt.
  • Für Reihenhäuser in Mietkauf, Häuser mit mehr als drei Wohnungen und in Wohnheimen dürfen nur Kollektoren verwendet werden, für die eine Produktzertifizierung einer anerkannten Prüfstelle für den Kollektor nach der "Solar Keymark" Richtlinie vorliegt.

Nähere Information: Land OÖ, Abteilung Wohnbauförderung, T: 0732-7720-14143

 

 

Bundesförderung 2017 Solaranlagen (Klima- und Energiefonds)

Fördergegenstand:

  • Gefördert werden neu errichtete Solaranlagen zur Beheizung von bestehenden Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung in bestehenden Gebäuden.
  • mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 4 m²
  • Zertifizierung nach dem "Österreichischen Umweltzeichen für Sonnenkollektoren und Solaranlagen" oder nach der "Solar Keymark"-Richtlinie, keine galvanische Beschichtung und mit einer 10-Jahres-Garantie für die Kollektoren
  • Das Gebäude muss älter als 15 Jahre sein (Baubewilligung vor 2003).
  • Der Förderantrag kann ausschließlich von Privatpersonen gestellt werden.


Förderhöhe:

  • Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Pauschalbetrag ausbezahlt und beträgt 700 Euro.

Einreichung:

  • 2-stufiges Verfahren (Schritt 1 – Registrierung, Schritt 2 – Antragstellung)
  • Registrierung zwischen 1.3.2017 und dem 30.11.2017 möglich

Nähere Informationen und Förderbedingungen:



Förderaktion "Demoprojekte Solarhaus 2017"

  • Gefördert werden innovative solarthermische Anlagen in Ein- oder Zweifamilienwohnhäusern, die eine solare Deckung von mindestens 70 % des Gesamtwärmebedarfs erreichen. 
  • Die Förderaktion umfasst Neubauten, Bestandgebäude und Sanierungsprojekte.
  • keine Gas- oder Ölheizung eingesetzt werden als Zusatzheizung.
  • In Kombination mit der thermischen Solaranlage können auch Holzheizungen oder Wärmepumpen gefördert werden.

Fördersatz:

  • Der Fördersatz wird nach dem Heizwärmebedarf (HWBRef,RK) des Gebäudes bemessen und liegt zwischen 40 und 50% der umweltrelevanten Investitionskosten.

Beispiele für förderungsfähige Anlagen(teile):

  • Solaranlage inklusive Verrohrung
  • Pumpengruppen und Wärmetauscher
  • Wärmespeicher
  • Regelung
  • Warmwasserbereiter
  • Mehrkosten für Betonkernaktivierung zur Speicherung der solaren Wärme
  • Messtechnik für Anlagen, die wissenschaftlich begleitet werden
  • Holzheizung in Kombination zur Solaranlage (Kesselanlage inklusive Beschickung und Rauchgasreinigung)
  • Wärmepumpe inklusive Wärmequellenanlage in Kombination zur Solaranlage (Erdwärmekollektor, Grundwasserbrunnen, Tiefenbohrung) 

Antragsstellung: bis 22. September 2017

Nähere Informationen unter www.umweltfoerderung.at und im Leitfaden zur Förderung