Förderungen für Solarenergie


Landesförderung für thermische Solaranlagen auf Bestandswohngebäuden

Gefördert wird die Errichtung einer thermischen Solaranlage sofern diese nachträglich eingebaut wurde und eine Produktzertifizierung nach der "Solar Keymark"-Richtlinie vorliegt.

Förderbedingungen:

  • Mindestgröße der thermischen Solaranlage: 4 m2 Bruttokollektorfläche
  • Der solare Ertrag muss erfasst und angezeigt werden.
  • Die Förderung kann unabhängig vom bestehenden Heizsystem beantragt werden.

Förderhöhe:

  • abhängig von der Bruttokollektorfläche:
    • 4 bis 10 m2: 2.000 Euro
    • 11 bis 19 m2: 200 Euro/m²
    • ab 20 m2: 4.000 Euro
  • max. 50% der förderfähigen Kosten

 Antragstellung:

  • nach Durchführung der Maßnahmen, spätestens jedoch 6 Monate nach Ausstellung der Rechnung
  • online (mittels elektronischem Antragsformular inkl. Technischem Datenblatt als Upload) beim Amt der Oö. Landesre­gierung

Nähere Information: Land OÖ, Abteilung Umweltschutz, T: 0732-7720-14501



Bundesförderung 2017 Solaranlagen (Klima- und Energiefonds)

Fördergegenstand:

  • Gefördert werden neu errichtete Solaranlagen zur Beheizung von bestehenden Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung in bestehenden Gebäuden.
  • mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 4 m²
  • Zertifizierung nach dem "Österreichischen Umweltzeichen für Sonnenkollektoren und Solaranlagen" oder nach der "Solar Keymark"-Richtlinie, keine galvanische Beschichtung und mit einer 10-Jahres-Garantie für die Kollektoren
  • Das Gebäude muss älter als 15 Jahre sein (Baubewilligung vor 2003).
  • Der Förderantrag kann ausschließlich von Privatpersonen gestellt werden.


Förderhöhe:

  • Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Pauschalbetrag ausbezahlt und beträgt 700 Euro.

Einreichung:

  • 2-stufiges Verfahren (Schritt 1 – Registrierung, Schritt 2 – Antragstellung)
  • Registrierung zwischen 1.3.2017 und dem 30.11.2017 möglich

Nähere Informationen und Förderbedingungen:



Förderaktion "Demoprojekte Solarhaus 2017"

  • Gefördert werden innovative solarthermische Anlagen in Ein- oder Zweifamilienwohnhäusern, die eine solare Deckung von mindestens 70 % des Gesamtwärmebedarfs erreichen. 
  • Die Förderaktion umfasst Neubauten, Bestandgebäude und Sanierungsprojekte.
  • keine Gas- oder Ölheizung eingesetzt werden als Zusatzheizung.
  • In Kombination mit der thermischen Solaranlage können auch Holzheizungen oder Wärmepumpen gefördert werden.

Fördersatz:

  • Der Fördersatz wird nach dem Heizwärmebedarf (HWBRef,RK) des Gebäudes bemessen und liegt zwischen 40 und 50% der umweltrelevanten Investitionskosten.

Beispiele für förderungsfähige Anlagen(teile):

  • Solaranlage inklusive Verrohrung
  • Pumpengruppen und Wärmetauscher
  • Wärmespeicher
  • Regelung
  • Warmwasserbereiter
  • Mehrkosten für Betonkernaktivierung zur Speicherung der solaren Wärme
  • Messtechnik für Anlagen, die wissenschaftlich begleitet werden
  • Holzheizung in Kombination zur Solaranlage (Kesselanlage inklusive Beschickung und Rauchgasreinigung)
  • Wärmepumpe inklusive Wärmequellenanlage in Kombination zur Solaranlage (Erdwärmekollektor, Grundwasserbrunnen, Tiefenbohrung) 

Antragsstellung: bis 22. September 2017

Nähere Informationen unter www.umweltfoerderung.at und im Leitfaden zur Förderung