Sanierung

Nutzen Sie die kostenlose und produktunabhängige Energieberatung bei Sanierung und Renovierung!

Wer die Sanierung eines Eigenheimes plant oder z.B. die Neuanschaffung einer Heizung überlegt, erhält eine individuelle Energieberatung. In den meisten Fällen findet die Beratung vor Ort statt. Die Beratung ist dann auch die Grundlage für den kostenlosen energetischen Befund für die Wohnbauförderung.

Sie können die kostenlose und produktunabhängige Energieberatung gleich hier mittels Internet-Formular anfordern oder  natürlich auch per E-Mail (beratungesv.orat) oder telefonisch (0800-205 206).



1. Eigenheime - Häuser bis zu 3 Wohnungen

Wie wird gefördert?

Die Sanierungsförderung besteht alternativ in der
1. Gewährung von Annuitätenzuschüssen zu einem Darlehen,
2. Zuschüssen zur Rückzahlung eines Hypothekardarlehens oder
3. in einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Bauzuschuss.
Eine Splittung der Förderarten ist nicht zulässig.

Nutzen Sie möglichst rasch die produktunabhängige und kostenlose Energieberatung durch den OÖ Energiesparverband. Dabei werden Sie über weitere Einsparmöglichkeiten informiert und haben die Möglichkeit, mit erfahrenen Berater/innen Ihr gesamtes Sanierungs- bzw. Bauvorhaben zu besprechen (Baumaterialien, Heizung, Warmwasserbereitung, ...).

So kommen Sie zu einer Beratung:
•    telefonisch unter 0800-205-206
•    per Internet-Formular
•    per e-mail (officeesv.orat)

Für allgemeine Fragen zur Wohnhaussanierungsförderung (förderbare Kosten, Förderhöhen, Einkommensgrenzen, etc.) wenden Sie sich bitte an die Abteilung Wohnbauförderung 0732/7720-14143. Das Antragsformular SGD-Wo/E-5 finden Sie auf www.land-oberoesterreich.gv.at.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
OÖ Energiesparverband
Tel. 0732/7720-14860   Fax -14383
Landstraße 45, 4020 Linz
E-Mail: officeesv.orat
Energiespar-Hotline 0800/205 206

 

1. Annuitätenzuschüsse zu einem Bankdarlehen

  • Bauteilsanierung
    NEZ-Obergrenze: Einzelbauteilanforderungen (Details a) | AZ-Förderung: 20 Prozent | Laufzeit: 15 Jahre
  • Sanierungsstufe I
    NEZ-Obergrenze: maximal 75 kWh/m²a (Details b) | AZ-Förderung: 25 Prozent | Laufzeit: 15 Jahre
  • Sanierungsstufe II
    NEZ-Obergrenze: maximal 65 kWh/m²a (Details b) | AZ-Förderung: 30 Prozent | Laufzeit: 15 Jahre
  • Sanierungsstufe III
    NEZ-Obergrenze: maximal 45 kWh/m²a (Details b) | AZ-Förderung: 35 Prozent | Laufzeit: 15 Jahre
  • Minimalenergiehaus-Sanierung
    NEZ-Obergrenze: maximal 15 kWh/m²a (Details b) | AZ-Förderung: 40 Prozent | Laufzeit: 25 Jahre

 

Höhe des mit Annuitätenzuschuss geförderten Darlehens:

Sanierung des bestehenden Wohngebäudes (mindestens 20 Jahre alt) Bestandsförderung:

  • 1 Wohnung 1) | 37.000 Euro
  • Minimalenergiehaus 1) | 40.000 Euro
  • 2 oder 3 Wohnungen 1) | 45.000 Euro
  • Denkmalgeschütztes Gebäude im Ortskern | + 8.000 Euro
    1) davon maximal 6.000 Euro für Grundrissänderungen, Elektro- und Wasserinstallation

 
Erweiterung (auch zusätzlich zur Bestandsförderung):

  • Einbau von zusätzlichem Wohnraum (max. 250 Euro/m²) 2) | 20.000 Euro
  • Zubau bzw. Aufstockung von zusätzlichem Wohnraum (max. 370 Euro/m²) 2) | 30.000 Euro
  • Bei Kombination von Zu- und Einbau pro Wohnung 2) | 30.000 Euro (max.)
    2) pro Wohnung bzw. Wohnungserweiterung


Schaffung von Wohnungen in bisher nicht für Wohnzwecke genützte Gebäude:

  • 1 Wohnung | 37.000 Euro
  • Minimalenergiehaus | 40.000 Euro
  • 2 Wohnungen | 45.000 Euro
  • 3 Wohnungen | 50.000 Euro


Zusätzlich:

  • Verwendung ökologischer Dämmstoffe | + 5.000 Euro
  • Landesbonus (Bauzuschuss) | + 375 Euro

 

2. Nicht rückzahlbare Zuschüsse zur Rückzahlung eines Hypothekardarlehens
Die maximale Darlehenshöhe beträgt das 2-fache des dem Annuitätenzuschuss zugrunde liegenden Darlehensnominales. Die Höhe des Zuschusses wird auf Basis des ermittelten Förderbarwertes des Annuitätenzuschusses festgelegt. Die Laufzeit des bezuschussten Darlehens beträgt 30 Jahre. Der Innenausbau (Handwerkerbonus) wird bei dieser Variante nicht gefördert. Das Darlehen muss im Grundbuch sichergestellt werden. In dieser Variante ist die Förderung eines Abbruchs mit gleichzeitigem Neubau eines Eigenheimes mit bis zwei Wohnungen möglich. Es gelten die Energiekriterien wie im Neubau.

3. Einmaliger, nicht rückzahlbarer Bauzuschuss
Der nichtrückzahlbare Bauzuschuss wird mit einem Abschlag von 40 Prozent vom Barwert des Annuitätenzuschusses berechnet.

Was wird gefördert?
Gefördert wird die energiesparende Sanierung von Eigenheimen und Kleinhausbauten mit bis zu 3 Wohnungen. Die Erteilung der Baubewilligung des Gebäudes muss zum Zeitpunkt der Einreichung des Förderungsansuchens mindestens 20 Jahre zurückliegen.

Bei Schaffung von zusätzlichen Wohnräumen/Wohnungen durch Zu- oder Einbau muss die Erteilung der Baubewilligung des zu erweiternden Hauses zum Zeitpunkt der Einbringung des Ansuchens mindestens 10 Jahre zurückliegen. Der Nachweis über die energetischen Voraussetzung (U-Werte oder Nutzheiz-Energiekennzahl) erfolgt hier durch ein kostenloses Energiesparzertifikat/energetischer Befund des OÖ Energiesparverbandes.

Bitte beachten Sie die Hinweise im Merkblatt zum Förderformular SGD-Wo/E-5, insbesondere zu den Förderhöhen und zusätzlichen Voraussetzungen. Dieses Formular finden Sie auf www.land-oberoesterreich.gv.at.


a) energiesparende Sanierung von Einzelbauteilen

Wird eine Teilsanierung durchgeführt – z.B. eine Sanierung der obersten Geschoßdecke, Kellerdecke, Teile der Außenwände oder ein Fenstertausch - kann um die Förderung für energiesparende Sanierung von Einzelbauteilen angesucht werden. Dies gilt auch für die Schaffung von zusätzlichen Wohnräumen/Wohnungen durch Zu- oder Einbau.
Wurde das Haus schon durch frühere Wärmedämmmaßnahmen maßgeblich verbessert, könnte auch durch die Sanierung von weiteren Einzelbauteilen die erforderliche Nutzheiz-Energiekennzahl für eine gesamthafte Sanierung erreicht werden (siehe Punkt „gesamthafte energiesparende Sanierung“).

Wie ist die Vorgangsweise?

  1. Schicken Sie bitte möglichst vor Beginn der Sanierung eine vollständig ausgefüllte Bauteilbeschreibung an den OÖ Energiesparverband, Landstraße 45, 4020 Linz.
  2. Der OÖ Energiesparverband prüft Ihre Unterlagen und schickt Ihnen bei erreichten Mindest-Wärmedämmwerten einen kostenlosen energetischen Befund.
  3. Nach Durchführung der Sanierungsmaßnahmen wird beim Amt der Oö. Landesregierung Abteilung Wohnbauförderung um die Förderung angesucht. Bitte legen Sie dem Förderantrag SGD-Wo/E-5 neben den anderen erforderlichen Unterlagen den energetischen Befund bei.
  4. Es werden Kontrollen der Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.


Wie erreichen Sie die geforderten Mindest-Wärmedämmwerte (U-Werte)?
Für die konkrete Beurteilung gelten für folgende Bauteile Mindest-Wärmedämmwerte (Mindest-U-Werte):

  • Außenwände und Wände gegen den Dachraum und Garagen max. 0,25 W/m²K (z.B.: 25 cm Ziegelwand mit 14 cm Vollwärmeschutz)
  • Dämmstärke in der Fensterlaibung mind. 3 cm
  • auskragende Decken / Terrassen über Wohnraum / Flachdach / oberste Geschoßdecke max. 0,15 W/m²K (z.B.: Betondecke mit 26 cm Dämmplatten)
  • Dachschrägen max. 0,18 W/m²K (z.B.: Dämmung zwischen den Sparren mit 24 cm)
  • Fenster und Fenstertüren gegen Außenluft Uw max. 1,20 W/m²K gemäß Prüfungszeugnis
  • Austausch des Fensterglases auf Wärmeschutzverglasung Ug max. 1,1 W/m²K
  • Decke zu unbeheiztem Keller max. 0,35 W/m²K; im Falle einer Fußbodenheizung ≤ 0,28 W/m²K (z.B.: 10 cm bis 14 cm Dämmung auf der Unterseite)
  • erdberührte Wände und Fußböden max. 0,35 W/m²K (z.B.: 10 cm Dämmung im Fußbodenaufbau)
  • Unbeheizter Keller gegen Außenluft ≤ 0,5 W/m²K (z.B.: 10 cm Sockeldämmung)
  • Decken gegen Garagen ≤ 0,25 W/m²K (z.B.: 12 cm Dämmung auf der Garagendecke)

Die Mindest-U-Werte bei Zubau oder Einbau müssen erreicht werden.


Was geschieht, wenn die Mindest-Wärmedämmwerte nicht erreicht werden?
Bei einer Überschreitung der Mindest-Wärmedämmwerte gibt es die Möglichkeit im Zuge einer Energieberatung höhere Dämmstärken festzulegen. Im Anschluss erhalten Sie ein Energiesparzertifikat/energetischer Befund über die förderfähigen Bauteile und Sie können um Sanierungsförderung ansuchen. Bei Überschreiten der Mindest-Wärmedämmwerte wird keine Förderung gewährt.


b) gesamthafte energiesparende Sanierung (Sanierungsstufen I-III, Minimalenergiehaus-Sanierung):

Bei der gesamthaften Sanierung wird in der Regel das ganze Haus „rundherum“ wärmegedämmt – dafür ist für das gesamte Haus eine niedrige Nutzheiz-Energiekennzahl (NEZ) notwendig. Eine niedrigere Energiekennzahl ermöglicht eine höhere Förderstufe.
Die Förderstufen sind bei einer erreichten NEZ von max. 75, 65 bzw. 45 oder 15 kWh/m² pro Jahr.

Wie ist die Vorgangsweise?

  1. Schicken Sie bitte möglichst vor Beginn der Sanierung einen Bauplan (Kopie) und eine vollständig ausgefüllte Bauteilbeschreibung oder die Bauteilbeschreibung aus einem akutellen Energieausweis an den OÖ Energiesparverband, Landstraße 45, 4020 Linz.
  2. Unser Energieberater vereinbart mit Ihnen den Termin für die kostenlose Energieberatung vor Ort.
  3. Der OÖ Energiesparverband errechnet aus Ihren Unterlagen die Nutzheiz-Energiekennzahl.
  4. Nach absolvierter Besprechung und mit dem Erreichen der erforderlichen Nutzheiz-Energiekennzahl wird Ihnen ein energetischer Befund zugeschickt.
  5. Nach Durchführung der Sanierungsmaßnahmen wird beim Amt der Oö. Landesregierung Abteilung Wohnbauförderung, um die Förderung angesucht. Bitte legen Sie dem Förderantrag SGD-Wo/E-5 neben den anderen erforderlichen Unterlagen den energetischen Befund bei.
  6. Es werden Kontrollen der Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.


Wie erreichen Sie die geforderte Nutzheiz-Energiekennzahl (NEZ)?

Die Nutzheiz-Energiekennzahl (NEZ) ist ein Maß für den jährlichen Heizwärmebedarf je Quadratmeter. Positiv auf eine niedrige NEZ wirken sich gute Dämmeigenschaften der Bauteile (niedrige U-Werte), eine kompakte Bauweise, ev. eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung und die Südausrichtung des Gebäudes aus.

Eine gesamthafte energiesparende Sanierung könnte zum Beispiel so aussehen:

  • Außenwände mit 14 cm bis 20 cm Wärmedämmung
  • Kellerdecke mit 8 cm bis 14 cm Wärmedämmung (ev. von unten)
  • oberste Geschoßdecke mit 25 cm bis 30 cm Wärmedämmung
  • Fenster mit Wärmeschutzverglasung (Uw = 1,2 bis 0,8 W/m²K – Wärmedurchgangskoeffizient für das gesamte Fenster)

Auch bei einer Teilsanierung könnten Sie eine NEZ unter 75 kWh/m² und Jahr erreichen, wenn Sie schon früher Außenbauteile maßgeblich verbessert haben.

Die Förderstufe "Minimalenergiehaus" ist mit besonders hohen Dämmstärken, wärmebrückenfreiem und luftdichtem Bauen und einer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung zu erreichen.

Was geschieht, wenn Sie die Nutzheiz-Energiekennzahl nicht erreichen?
Bei einer Überschreitung der NEZ gibt es die Möglichkeit, dass Sie sich im Rahmen der Energieberatung zu weiteren Maßnahmen schriftlich verpflichten (z. B. zusätzliche Dämmung anderer Bauteile oder höhere Dämmstärken). Sie erhalten dann von uns ein Energiesparzertifikat/energetischer Befund und können um die Sanierungsförderung ansuchen. Ist eine Verbesserung auf die geforderte Energiekennzahl nicht möglich, können Sie bei Einhaltung der Mindestdämmwerte um die energiesparende Sanierungsförderung für Einzelbauteile ansuchen (siehe oben).

Baubeginn kürzer als 20 Jahre zurück
Wenn vor der Sanierung die Nutzheiz-Energiekennzahl über 100 kWh/m² und Jahr beträgt und nach erfolgter Sanierung eine NEZ von unter 65 kWh/m² und Jahr erreicht wird, kann das Datum der Baubewilligung kürzer als 20 Jahre zurück liegen.

Erhöhte Förderung für nachwachsende Dämmstoffe

Werden ökologische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet erhöht sich das Darlehen um 5.000,- Euro. Sämtliche Außenbauteile (Außenwand, oberste Decke / Dach, Kellerdecke, erdanliegender Boden – ausgenommen erdberührte Dämmung) müssen zu 100% mit nachwachsenden ökologischen Dämmstoffen versehen werden. Zusätze gegen Feuer, Wasser und Schädlinge sowie Stützfasern sind zulässig. Nachwachsende Dämmstoffe sind zum Beispiel: Flachs, Hanf, Holzfaser, Schafwolle, Stroh, Zellulose und Kork. Die Wärmeleitfähigkeit λ muss kleinergleich 0,06 W/mK sein. Zum Nachweis sind diese Materialien exakt auf den vorgelegten Rechnungen auszuweisen.

 

Ökologische Mindestkriterien gemäß Wohnhaussanierungsverordnung 2012:

  • HFKW und HFCKW-freie Bau- und Dämmstoffe
  • bei Einbau einer Lüftungsanlage luftdichte Gebäudehülle n50 kleiner oder gleich 1,5 [1/h]
  • Fachgerechte hydraulische Einregulierung der Wärmeverteilungs-/abgabe-Systeme
  • Bei Erneuerung der Heizanlage ist ein wassergetragenes System vorzusehen (Ausnahme Minimalenergiehaus mit einer NEZ von kleiner gleich 15kWh/m²a)
  • Bei gesamthafter Erneuerung des Warmwasserbereitungssystems sind elektrische Durchlauferhitzer nicht zulässig
  • Bei Erneuerung der Heizungsumwälzpumpen, muss der Mindest-Energie-Effizienz-Index (EEI) ab 1.1.2013 zumindest dem Wert der bis zum 31.12.2012 geltenden Energieeffizienz-Klasse A (= EEI kleiner 0,4) entsprechen.

 

 

2. Eigentums- und Mietwohnungen (Whg)

  • Für ein Darlehen eines Geldinstitutes mit einer Laufzeit von 15 Jahren wird ein Annuitätenzuschuss (Zinsen + Tilgung) im Ausmaß von 20 % oder Bauzuschuss (siehe oben unter Pkt. 1) gewährt.
  • Die Höhe des Darlehens, bis zu der Annuitätenzuschüsse gewährt werden, beträgt für Sanierungsmaßnahmen innerhalb einer Wohnung höchstens 7.500 Euro. Zusätzlich für den Fernwärmeanschluss höchstens 2.000 Euro.
  • Förderbare Maßnahmen sind:
    - Fensteraustausch (Gesamt-U-Wert von max. 1,2 W/m²K)
    - Fernwärmeanschluss (nur für Wohnungen in Wohnhäusern mit mehr als 3 Wohnungen)
    - Glastausch (U-Wert Glas von max. 1,1 W/m²K)

Voraussetzungen:

  • Die Wohnung muss vom Eigentümer/in oder Mieter/in als Hauptwohnsitz genutzt werden
  • Die Erteilung der Baubewilligung für das sanierte Objekt muss zum Zeitpunkt des Sanierungsansuchens mindesten 20 Jahre zurückliegen. Bei Anschluss der Fernwärme ist der Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung nicht maßgebend.

Nähere Information: Land OÖ., Abteilung Wohnbauförderung, T: 0732-7720-14143


3. Sanierung von Wohnhäusern mit mehr als 3 Wohnungen (MFH)

  • Die Höhe des Darlehens, bis zu der Annuitätenzuschüsse gewährt werden, beträgt höchstens 80 % der förderbaren Kosten, max. 800 € pro m2 Wohnnutzfläche.
  • Die Sanierungskosten müssen 43 € pro m² Wohnnutzfläche übersteigen.
  • Für besonders energiesparende Sanierungen wird – in Abhängigkeit von der erreichten Energiekennzahl - ein höherer Annuitätenzuschuss gewährt.
  • Die energietechnisch höchstzulässigen U-Werte (siehe Eigenheime - Sanierung) und die ökologischen Mindestkriterien und Berechnungshinweise (lt. Anlage der Oö. Wohnhaussanierungs-Verordnung) sind einzuhalten.

nähere Informationen unter: www.land-oberoesterreich.gv.at
- Land OÖ, Abteilung Wohnbauförderung (T: 0732-7720-14143)
- Land OÖ, Abt. Umweltschutz, T: 0732-7720-14501

 

4. Sanierungsscheck für Private 2016

für Ein-/Zweifamilienhaus, Reihenhaus

  • Gefördert werden thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind (Datum der Baubewilligung).
  • Förderungsfähig sind umfassende Sanierungen nach klimaaktiv Standard bzw. gutem Standard sowie Teilsanierungen, die zu einer Reduktion des Heizwärmebedarfs um mind. 50 % führen
  • Beispiele für förderungsfähige Sanierungsmaßnahmen:
    • Dämmung der Außenwände
    • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
    • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des Kellerbodens
    • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
    • Nur bei Mustersanierungen: Umstellung des Heizungssystems auf Holzzentralheizung, Wärmepumpe, Nah-/Fernwärme, thermische Solaranlage
  • Zusätzlich werden auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anteilig anerkannt.
  • Erstmals werden im Rahmen des „Sanierungsscheck für Private“ besonders nachhaltige und vorbildliche Sanierungsprojekte als „Mustersanierungen“ mit einer erhöhten Förderung unterstützt.
  • Förderhöhen:
    • Mustersanierung 8.000 Euro
    • Umfassende Sanierung klimaaktiv Standard 5.000 Euro
    • Umfassende Sanierung guter Standard 4.000 Euro
    • Teilsanierung 50 % 3.000 Euro
    • 1.000 Euro bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen (mind. 25 % aller gedämmten Flächen)
  • Die angeführten Förderungshöhen inkl. Zuschlag sind mit max. 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt.
  • Die Förderungsaktion 2016 startet mit 03.03.2016. Anträge können so lange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind, längstens jedoch bis 31.12.2016.
  • Der Förderantrag muss vor Umsetzung der Maßnahmen eingereicht werden.

Nähere Informationen finden Sie hier.
Infoblatt der KPC zur Förderung
Serviceteam Sanierungsscheck Tel.: +43 (0) 1/31 6 31 -264