Förderungen für Biomasseheizungen



Landesförderung für Biomasse-Einzelanlagen

Wer wird gefördert?

  • Natürliche und juristische Personen einschließlich Wohnbauträger und landwirtschaftliche Betriebe.
  • Gebietskörperschaften sind ausgenommen.

Was wird gefördert?

  • der Einbau einer Pellets-, Hackgut- oder Scheitholzheizung als Neuanlage
  • die Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine Pellets-, Hackgut- oder Scheitholzheizung
  • die Erneuerung einer alten Biomasseheizung (zumindest 10 Jahre) auf eine Pellets-, Hackgut- oder Scheitholzheizung
  • Pellets- bzw. Einzelöfen in Wohnräumen sind förderbar, wenn Biomasse die einzige Heizquelle darstellt.
  • Förderprogramm für feste Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplung im kleinen Leistungsbereich (z.B. Pellets-Stirling)

Förderkriterien:

  • Typenprüfung hinsichtlich Leistung, Wirkungsgrad und Emission von einer staatlich autorisierten Prüfstelle
  • Gefördert werden nur Heizsysteme, die ausschließlich auf Biomassebasis betrieben werden.
  • Es müssen förderbare Kosten in der Höhe von mind. 4.400 Euro netto vorliegen.
  • Weitere Förderbedingungen siehe Land OÖ

Antragstellung:

  • Die Antragstellung (Datum des Eingangsstempels bei der Förderstelle) muss innerhalb von 18 Monaten nach der Rechnungslegung erfolgen, längstens jedoch bis 31. Dezember 2020.
  • Mittels Antragsformular (pdf)


Förderhöhen (max 50%)

Pellets- und Hackgutheizanlagen:

  • Neuanlage/Erneuerung: 1.400 Euro
  • Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine Pellets- oder Hackgutheizung: 2.900 Euro

Scheitholzheizung:

  • Neuanlage/Erneuerung: 1.200 Euro
  • Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine Scheitholzheizung: 1.700 Euro

Landwirtschaftliche Hackgutfeuerungsanlagen:

  • Neuanlage/Erneuerung: 2.700 Euro
  • Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine landwirtschaftliche Hackgutheizung: 3.200 Euro
  • Solare Hackguttrocknungsanlagen und Kleinpelletieranlagen (mit überbetrieblicher Nutzung): 20 %, max. 2.700 Euro

Zuschlag/Bonus-Förderung für Private:

  • 5.000 Euro Erhöhungsbeitrag für stromerzeugende Biomasse-Sterling-Heizanlagen
  • Voraussetzung: Bezug von Strom aus ausschließlich erneuerbaren Energieträgern bzw. Ökostrom gemäß E-Control bzw. Stromkennzeichnung (Händlermix) für mind. 5 Jahre.

Nähere Information & weitere Förderkriterien:

Land OÖ, Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung
Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Tel. (+43 732) 77 20-115 01, lfw.Postooe.gvat

 

 

Bundesförderungen für Holzheizungen 2018 (Klima- und Energiefonds)

Fördergegenstand:

    • Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgeräte, die einen oder mehrere fossile Kessel bzw. eine Holzheizung mit Baujahr vor 2004 ersetzen
    • Pelletkaminöfen, durch die der Verbrauch fossiler Brennstoffe einer bestehenden Heizung bzw. der Brennstoffverbrauch einer Holzheizung mit Baujahr vor 2004 reduziert wird  

    Förderhöhe:

    • 2.000 Euro für ein Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerät, das ein fossiles Heizungssystem ersetzt
    • 800 Euro für ein Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerät, das eine alte Holzheizung ersetzt
    • 500 Euro für einen Pelletkaminofen

    Zielgruppe:

    • Privatpersonen

    Einreichung:

    • 2-stufiges Verfahren (Schritt 1 – Registrierung, Schritt 2 – Antragstellung)
    • Registrierung zwischen 28.05.2018 und dem 30.11.2018 möglich

    Nähere Information & Förderbedingungen: