Förderungen für Biomasseheizungen



Landesförderungen für Biomasseheizungen

Allgemeine Richtlinien

  • Das Ausmaß der Förderung ist mit höchstens 50% der förderbaren Nettokosten begrenzt.
  • Ist ein Anschluss an ein bestehendes, biogenes Fern- bzw. Nahwärmenetz im Umkreis von 35 m möglich, wird für eine Biomasseheizung keine Förderung gewährt.
    Technische Fördervoraussetzung: Typenprüfung der Anlage
  • Bei gemeinschaftlichen Biomasseheizanlagen und zentralen Heizanlagen bei Mietkauf-Reihenhäusern beträgt die Förderintensität 25% und die Beihilfenobergrenze kann je nach Anzahl der am Projekt beteiligten Wohnobjekte bzw. Förderungswerber angehoben werden.
  • Die Antragstellung muss bis spätestens ein Jahr (Eingangsstempel der Förderstelle) nach Anfall der Kosten (Datum der Rechnung) erfolgen

 

Das Land Oberösterreich fördert unter anderem:

  • den Einbau von Pellets-Zentralheizungen als Neuanlage
  • die Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine Pelletsheizung
  • die Erneuerung einer alten Biomasseheizung (zumindest 10 Jahre) auf eine Pelletsheizung
  • Pellets- bzw. Einzelöfen in Wohnräumen sind förderbar, wenn Biomasse die einzige Heizquelle darstellt.
  • Förderprogramm für feste Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplung im kleinen Leistungsbereich (z.B. Pellets-Stirling)


Für Unternehmen und Gemeinden gibt es beim Einbau von Pelletsanlagen Fördermöglichkeiten (bis zu 45 % der umweltrelevanten Kosten) im Rahmen von Bundesförderungen.


Für die Landwirtschaft – Förderwerber sind natürliche Personen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb in eigenem Namen und auf eigene Rechnung führen – kann es neben den Förderungen für Neuanlagen, Umstellung und Erneuerung auch eine Förderung für den Einbau einer Kleinpelletieranlage und eines solaren Hackgut-Trocknungssystems geben.


Nähere Information: Land OÖ, Abteilung Land- und Forstwirtschaft, T: 0732-7720-11501


Pellets- und Hackschnitzelheizanlagen

  • Neuanlage: 2.300 €
  • Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine Pellets- oder Hackgut-Heizung: 2.800 €
  • Erneuerung einer alten Biomasse-Heizanlage (mind. 10 Jahre alt) auf eine Pellets- oder Hackgut-Heizung: 2.300 €
  • Pellets- bzw. Einzelöfen in Wohnräumen sind förderbar, wenn Biomasse die einzige Heizquelle darstellt und förderbare Kosten von mindestens 4.400 € netto vorliegen.
  • Grundvoraussetzung für eine Förderung ist der Einsatz von energieeffizienten Umwälzpumpen (Energie-Effizienz-Index [EEI] kleiner/gleich 0,23).


Scheitholzanlagen

  • Neuanlage: 1.200 €
  • Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine Scheitholzheizung: 1.700 €
  • Erneuerung einer alten Biomasse-Heizanlage (mind. 10 Jahre alt) auf eine Scheitholzheizung: 1.200 €

 

 

Zuschläge/Bonus-Förderungen zu den oben genannten Förderbeträgen für:

5.000 Euro Erhöhungsbeitrag für stromerzeugende Biomasse-Sterling-Heizanlagen
Voraussetzung: Bezug von Strom aus ausschließlich erneuerbaren Energieträgern bzw. Ökostrom gemäß E-Control bzw. Stromkennzeichnung (Händlermix) für mind. 5 Jahre.

Nähere Information:
Land OÖ, Abteilung Land- und Forstwirtschaft, T: 0732-7720-11501


Bundesförderungen für Holzheizungen

Eine Antragstellung war bis 30.11.2016 möglich.

Fördergegenstand:

  • neu installierte Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräte, die einen oder mehrere bestehende fossile Kessel oder elektrische Nacht- oder Direktspeicheröfen ersetzten
  • Tausch einer mit Holz befeuerten Heizung, die mindestens 15 Jahre alt war (Baujahr vor dem Jahr 2002), gegen Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräte
  • Pelletkaminöfen, wenn dadurch der Einsatz fossiler Brennstoffe oder der Brennstoffverbrauch einer 15 Jahre alten Holzheizung reduziert wurde

Förderhöhe:

  • 2.000 Euro für ein Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerät, das einen fossilen Kessel/elektrischen Nacht- oder Direktspeicherofen ersetzte
  • 800 Euro für ein Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerät, das eine alte Holzheizung ersetzte
  • 500 Euro für einen Pelletkaminofen

Zielgruppe:

  • Privatpersonen

Nähere Information & Antragstellung: