Ökostrom - Photovoltaik (PV)



Sonderförderprogramm "Netzgeführte Photovoltaik-Anlagen und stationäre Solarstromspeicher für Betriebe"

Gefördert werden Unternehmen mit Betriebsstandort in Oberösterreich, die eine Photovoltaikanlage zum Eigenverbrauch und/oder einen stationären Solarstromspeicher in/an maximal einem Betriebsgebäude in OÖ errichten.

Fördergegenstand:

  • PV-Anlagen für den optimierten Eigenverbrauch > 6 kWp und ≤ 200 kWp
  • stationäre Solarstromspeicher (ausgenommen Blei-Säure- oder Blei-Gel-Technologie) von mindestens 6 kWh zur Eigenverbrauchsoptimierung von netzgeführten PV-Anlagen am selben Standort

Förderhöhe:

  • PV-Anlage: 200 Euro/kWp, maximal 40%
  • Speicher-Förderung: 300 Euro/kWh Nennkapazität, maximal 40% (maximale Speichergröße: PV-Anlage [kWp] mal dem Faktor 1,2)
  • "De-minimis"-Beihilfe

Weitere Informationen und Förderkriterien: Land OÖ, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft - Abteilung Umweltschutz, 
T: 0732 77 20-145 01

 

 

Photovoltaik-Bundesförderung 2019 (Klima- und Energiefonds)

Fördergegenstand:

  • Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen.
  • Keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der Anlage, gefördert werden maximal 5 kWp.

Zielgruppe:

  • Privatpersonen, Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen etc.
  • Gemeinschaftsanlagen (= Anlagen, die mind. 2 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten mit Strom versorgen)
    Gefördert werden max. 50 kWp pro Gemeinschaftsanlage und max. 5 kWp pro Antrag (= pro Wohn- bzw. Geschäftseinheit)

Förderpauschalen für Einzelanlagen:

  • 250 Euro/kWp für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen bis 5 kWp
  • 350 Euro/kWp für gebäudeintegrierte PV-Anlagen (GIPV) bis 5 kWp

Förderpauschalen für Gemeinschaftsanlagen:

  • 200 Euro/kWp für Aufdachanlagen bis 5 kWp pro Antrag
  • 300 Euro/kWp für gebäudeintegrierte PV-Anlagen (GIPV) bis 5 kWp pro Antrag

Einreichung:

  • 2-stufiges Verfahren (Schritt 1 – Registrierung, Schritt 2 – Antragstellung)
  • bis 30.11.2019 (oder bis zur Ausschöpfung der vorhandenen Fördermittel) .

Nähere Information & Antragstellung:

Photovoltaik in der Landwirtschaft

Im Rahmen des Programms für ländliche Entwicklung werden kleine bis mittlere Photovoltaikanlagen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe gefördert.

  • gefördert werden PV-Anlagen von 5 kWp bis maximal 50 kWp
  • Sofern Flächen nicht landwirtschaftlich genutzt werden, ist auch die Errichtung auf Freiflächen möglich.
  • Förderung ist ein nicht rückzahlbaren Pauschalbetrag (maximal 40 Prozent der förderungswürdigen Kosten):
    - freistehende Anlagen/Aufdachanlagen: 275 Euro/kWp
    - gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen: 375 Euro/kWp
  • Antragstellung online ab 29.05.2018 bis 30.11.2019

Nähere Information und Förderbedingungen: www.umweltfoerderung.at, www.pv-lw.klimafonds.gv.at
und im Leitfaden zur Förderung

 

 

Einspeistarif Photovoltaik

Die Förderung von netzgeführten Photovoltaikanlagen in Österreich erfolgt u.a. in Form von erhöhten laufenden Einspeisetarifen gemäß der geltenden Ökostromverordnung.

Vorgehensweise für den Erhalt der erhöhten Einspeisetarife für Strom aus netzgeführten Photovoltaikanlagen > 5 kWp siehe:

  • jeweilige Ökostrom-Verordnung: www.oem-ag.at
  • Anträge auf Förderung von Ökostrom-Anlagen (PV, Biogas, Windkraft, Kleinwasserkraft etc.) wieder möglich seit 09.01.2019 (17:00)
  • Begrenztes Förderbudget, Reihung nach Eigenversorgungsanteil und Einreichzeitpunkt (Details)



Investitionsförderung Photovoltaik und Stromspeicher

Gefördert werden:

  • die Errichtung/Erweiterung von PV-Anlagen
  • die Erweiterung einer PV-Anlage um einen Stromspeicher bzw. die Erweiterung eines bestehenden Stromspeichers

Fördersatz (max. 30% der Investitionskosten): 

  • 250 Euro/kWp für Anlagen bis 100 kWp
  • 200 Euro/kWp Anlagen von 100 - 500 kWp
  • für Stromspeicher (von 0,5 kWh/kWp bis max. 10 kWh/kWp) zusätzlich 500 Euro/kWh
  • nicht mit anderen Förderungen kombinierbar

Antragstellung:

  • online seit dem 11.03.2019 (17:00) 
  • Die Reihung der Anträge erfolgt nach dem Prinzip first come-first served.

Details: www.oem-ag.at

 

 

Vereinfachung bei Anerkennung und Bewilligung von Photovoltaik-Anlagen

  • PV-Anlagen bis 400 kWp sind energierechtlich bewilligungsfrei (Oö. ElWOG)
  • seit 1.1.2018 ("kleine Ökostrom-Novelle") ist keine Anerkennung als Ökostrom-Anlage mittels eigenem "Anerkennungsbescheid" mehr erforderlich. Der Netzzugang zum öffentlichen Stromnetz sowie die Vergabe einer Einspeise-Zählpunktnummer sind jetzt direkt beim zuständigen Stromnetzbetreiber zu beantragen.
  • Nach Vorliegen der Einspeise-Zählpunktnummer kann auf der Homepage der jeweiligen Förderstelle - unter Berücksichtigung der jeweiligen Förderungsrichtlinien - ein entsprechender Online-Förderantrag gestellt werden.

Gegebenenfalls baurechtliche Anzeigepflicht für PV-Anlagen bei der Standortgemeinde beachten:
Anzeigepflicht für PV-Anlagen bis 400 kW

  • die frei stehen und deren Höhe mehr als 2 m über dem künftigen Gelände beträgt ODER
  • soweit sie an baulichen Anlagen angebracht werden und die Oberfläche der baulichen Anlage (Fassade, Dachfläche) um mehr als 1,5 m überragen