Ökostrom - Photovoltaik (PV)



Photovoltaik-Bundesförderung 2019 (Klima- und Energiefonds)

Fördergegenstand:

  • Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen.
  • Keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der Anlage, gefördert werden maximal 5 kWp.

Zielgruppe:

  • Privatpersonen, Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen etc.
  • Gemeinschaftsanlagen (= Anlagen, die mind. 2 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten mit Strom versorgen)
    Gefördert werden max. 50 kWp pro Gemeinschaftsanlage und max. 5 kWp pro Antrag (= pro Wohn- bzw. Geschäftseinheit)

Förderpauschalen für Einzelanlagen:

  • 250 Euro/kWp für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen bis 5 kWp
  • 350 Euro/kWp für gebäudeintegrierte PV-Anlagen (GIPV) bis 5 kWp

Förderpauschalen für Gemeinschaftsanlagen:

  • 200 Euro/kWp für Aufdachanlagen bis 5 kWp pro Antrag
  • 300 Euro/kWp für gebäudeintegrierte PV-Anlagen (GIPV) bis 5 kWp pro Antrag

Einreichung:

  • 2-stufiges Verfahren (Schritt 1 – Registrierung, Schritt 2 – Antragstellung)
  • bis 30.11.2019 (oder bis zur Ausschöpfung der vorhandenen Fördermittel) .

Nähere Information & Antragstellung:

Photovoltaik in der Landwirtschaft

Im Rahmen des Programms für ländliche Entwicklung werden kleine bis mittlere Photovoltaikanlagen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe gefördert.

  • gefördert werden PV-Anlagen von 5 kWp bis maximal 50 kWp
  • Sofern Flächen nicht landwirtschaftlich genutzt werden, ist auch die Errichtung auf Freiflächen möglich.
  • Förderung ist ein nicht rückzahlbaren Pauschalbetrag (maximal 40 Prozent der förderungswürdigen Kosten):
    - freistehende Anlagen/Aufdachanlagen: 275 Euro/kWp
    - gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen: 375 Euro/kWp
  • Antragstellung online ab 29.05.2018 bis 30.11.2019

Nähere Information und Förderbedingungen: www.umweltfoerderung.at, www.pv-lw.klimafonds.gv.at
und im Leitfaden zur Förderung

 

 

Einspeistarif Photovoltaik

Die Förderung von netzgeführten Photovoltaikanlagen in Österreich erfolgt u.a. in Form von erhöhten laufenden Einspeisetarifen gemäß der geltenden Ökostromverordnung.

Einspeisetarife für Ökostrom-(Photovoltaik-)Anlagen (5-200 kWp):

    • Ökostrom-Einspeisetarif-Verordnung regelt die Höhe des Einspeisetarifs für Ökostromanlagen
    • bei PV-Anlagen gilt der Einspeisetarif für Anlagen über 5 kWp bis max. 200 kWp Leistung
    • Einspeisetarif (2019): 7,67 Cent/kWh, zusätzlich 250 €/kWp Investitionsförderung
    • Details siehe jeweilige Ökostrom-Einspeisetarif-Verordnung: www.oem-ag.at/de/gesetze-regelwerk/
    • Einreichmöglichkeit für Einspeisetarif: seit 9.1.2019, 17:00 Uhr (begrenztes Förderbudget, Reihung nach Eigenversorgungsanteil und Einreichzeitpunkt)
    • Details: www.oem-ag.at


    Investitionsförderung Photovoltaik und Stromspeicher

    Gefördert werden:

    • die Errichtung/Erweiterung von PV-Anlagen
    • die Erweiterung einer PV-Anlage um einen Stromspeicher bzw. die Erweiterung eines bestehenden Stromspeichers

    Fördersatz (max. 30% der Investitionskosten): 

    • 250 Euro/kWp für Anlagen bis 100 kWp
    • 200 Euro/kWp Anlagen von 100 - 500 kWp
    • für Stromspeicher (von 0,5 kWh/kWp bis max. 10 kWh/kWp) zusätzlich 500 Euro/kWh
    • nicht mit anderen Förderungen kombinierbar

    Antragstellung:

    • online seit dem 11.03.2019 (17:00) 
    • Die Reihung der Anträge erfolgt nach dem Prinzip first come-first served.

    Details: www.oem-ag.at und www.oem-ag.at/de/neues/

     

     

    Vereinfachung bei Anerkennung und Bewilligung von Photovoltaik-Anlagen

    • PV-Anlagen bis 400 kWp sind energierechtlich bewilligungsfrei (Oö. ElWOG)
    • seit 1.1.2018 ("kleine Ökostrom-Novelle") ist keine Anerkennung als Ökostrom-Anlage mittels eigenem "Anerkennungsbescheid" mehr erforderlich. Der Netzzugang zum öffentlichen Stromnetz sowie die Vergabe einer Einspeise-Zählpunktnummer sind jetzt direkt beim zuständigen Stromnetzbetreiber zu beantragen.
    • Nach Vorliegen der Einspeise-Zählpunktnummer kann auf der Homepage der jeweiligen Förderstelle - unter Berücksichtigung der jeweiligen Förderungsrichtlinien - ein entsprechender Online-Förderantrag gestellt werden.

    Gegebenenfalls baurechtliche Anzeigepflicht für PV-Anlagen bei der Standortgemeinde beachten:
    Anzeigepflicht für PV-Anlagen bis 400 kW

    • die frei stehen und deren Höhe mehr als 2 m über dem künftigen Gelände beträgt ODER
    • soweit sie an baulichen Anlagen angebracht werden und die Oberfläche der baulichen Anlage (Fassade, Dachfläche) um mehr als 1,5 m überragen