E-Mobilität

Informieren Sie sich über E-Mobilität. Hier erhalten Sie einen Überblick über Fördermöglichkeiten. Die Broschüre "Mein neues Auto - ein Elektroauto?" beantwortet Fragen zur Umweltfreundlichkeit und Technik, zu Kosten, Reichweite, Sicherheit und Alltagstauglichkeit von Elektroautos.

 

 

Landesförderung Ladeinfrastruktur für den ländlichen Raum  

Gefördert wird die Errichtung von Schnell- und Ultraschnellladeinseln für E-Fahrzeuge in oberösterreichischen Gemeinden. Ziel dieser Förderaktion ist es, ein flächendeckendes Netz an öffentlich zugänglichen Schnell- und Ultraschnellladern (50-150 kW) in Kombination mit Wechselstromladern, also „Ladeinseln“ zu errichten, um eine geeignete Infrastruktur für künftige E-PKWs mit hohen Ladeleistungen zur Verfügung zu stellen.

Förderwerber:

  • österreichische Gemeinden

Förderkrieterien

Förderhöhe

  • maximal 200.000 Euro pro E-Ladeinsel bzw. max. 70 % der anrechenbaren Netto- Investitionskosten (diese umfassen die Kosten der Ladestation, das Kommunikationsmodul, Grabungsarbeiten, Zählpunkterrichtung, Netzkosten, Elektroinstallation, ggf. Verteilerkasten). 
  • Eine Kumulierung von verschiedenen Förderungen (z.B. EVU oder Bundesförderung mit Landesförderung) ist bis maximal 100 % der anrechenbaren Investitionskosten zulässig.
  • Es können neue Standorte errichtet werden aber auch geeignete bestehende Standorte (Standortkonzept) einer technischen Aufrüstung unterzogen werden. Die Bundesförderung ist in Anspruch zu nehmen.

Information und Antragsstellung:
Land Oberösterreich, Abt. Umweltschutz, Tel. 0732-7720-14501, www.land-oberoesterreich.gv.at

 

 

Landesförderung: Intelligente E-Ladestation im Haushalt

Gefördert werden der Ankauf und die Installation von stationären E-Ladestationen, die einen zukünftigen smarten Betrieb ermöglichen und fix installiert werden.

Förderfähige Kosten & Förderhöhen:

  • Förderfähige Kosten sind die E-Ladestation-Wallbox und Installationsmaterial inkl. Arbeitszeit
  • Fördersatz: 40% der förderungsfähigen Kosten
    • max. 600 Euro, bei Installation einer Wallbox (Heimladestation)
    • max. 200 Euro, bei Installation einer OCPP-fähigen Ladestation im Mehrparteienhaus (bei gleichzeitigem Ankauf eines neuen E-Pkw)
  • zusätzliche Fördermöglichkeit durch Bund


Voraussetzungen:

  • Privatperson mit Hauptwohnsitz in OÖ, auf deren Adresse ein E-PKW zugelassen ist
  • Aus der geförderten Ladestation darf ausschließlich Strom aus erneuerbarer Energie (Ökostrom) abgegeben werden oder am Standort ist eine PV-Anlage (mind. 3 kWp) installiert.
  • Smart-Grid/Smart-Home-Fähigkeit
  • Laufzeit: bis 30. Juni 2021 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel (es gilt das Antragsdatum)

Nähere Information: Land OÖ, Abt. Umweltschutz, T.: (+43 732) 77 20-145 01

 

 

Förderprogramm Ladeinfrastruktur für den mehrgeschossigen Wohnbau 

Ziel dieser Förderaktion ist es, intelligente, netzdienliche und somit zukunftssichere Ladelösungen im mehrgeschossigen Wohnbau für mehrspurige Kraftfahrzeuge zu schaffen, um damit Elektromobilität auch für die im Wohnbau lebenden Menschen zu ermöglichen.

Wer wird gefördert?
Natürliche und juristische Personen, die Eigentümer von Mehrwohnungshäusern sind sowie Eigentümergemeinschaften.

Was wird gefördert?
Gefördert werden die Anschaffung und die Installation der erforderlichen Basis-Infrastruktur einer Lademöglichkeit für E-Autos in einer Wohnanlage mit mehr als drei Wohneinheiten.

Förderhöhe
Das Ausmaß der Förderung beträgt 50 % der Netto-Anschaffungskosten und maximal 5.000 Euro.

Information und Antragstellung: 
Land Oberösterreich, Abt. Umweltschutz, Tel. 0732-7720-14501, www.land-oberoesterreich.gv.at/222110.htm

 

 

Landesförderung für energieeffiziente emissionsarme Taxis ("E-Taxis")

Einreichen können alle Betriebe und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, welche zur Ausübung des Taxi- bzw. Mietwagengewerbes in OÖ berechtigt sind. Gefördert wird der Ankauf folgender PKW der Klasse M1:

  • Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb
  • Brennstoffzellenfahrzeuge
  • Benzin-Plug-In-Hybridfahrzeug

Förderhöhe:

  • Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge:
    • 3.500 Euro pro Fahrzeug
    • 1.500 Euro Bonus bei (Bundes-)Antragstellung bis 31.12.2019
  • Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge
    • 1.750 Euro pro Fahrzeug
    • 750 Euro Bonus bei (Bundes-)Antragstellung bis 31.12.2019
  • Für Fahrzeuge, die in einem Luftsanierungsgebiet NO2 (Stickstoffdioxid) zugelassen sind, verdoppelt sich die Förderung.

Voraussetzungen:

  • vollelektrische Reichweite: mindestens 50 km
  • Gewährung der Bundesförderung in der Höhe von 1.500 Euro bzw. 750 Euro im Programm "Elektro-PKW für Betriebe".
  • Die geförderten Fahrzeuge müssen einheitlich mit der Farbe Weiß ausgestattet und betrieben werden.
  • Behaltefrist: Das Fahrzeug ist für mindestens 4 Jahre im Eigentum zu behalten und in Ober­österreich als Taxi zu betreiben.
  • Jahreskilometerleistung: mindestens 10.000 km pro Jahr
  • mit Förderung der Stadt Linz kombinierbar

Laufzeit: bis 31. Dezember 2020 bzw. bis zur Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Fördersumme

Antragstellung:

Nähere Information: Land OÖ, Abt. Umweltschutz, T.: (+43 732) 77 20-145 01

 

 

Bundesförderungsaktion E-Mobilität für Private 2019-2020

Gefördert werden:

  • Elektro-, Brennstoffzellen und Hybridfahrzeuge zur Personenbeförderung (PKW, Kombi - Klasse M1)
  • Elektro-, Brennstoffzellen und Hybridfahrzeuge zur Güterbeförderung zur Güterbeförderung (Klasse N1)
  • E-Zweiräder (E-Mopeds und E-Motorräder, Klassen L1e und L3e)
  • Transporträder mit oder ohne Elektroantrieb

Förderhöhen:

  • vollelektrische und Brennstoffzellen-Fahrzeuge: 1.500 Euro plus 1.500 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers
  • Plug-In-Hybrid Fahrzeuge und Fahrzeuge mit Range Extender/Reichweitenverlängerer: 750 Euro plus 750 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers
  • E-Motorräder: 500 Euro plus 500 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers
  • E-Mopeds: 350 Euro plus 350 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers
  • (E-)Transporträder: 200 Euro plus 200 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Sportfachhändlers

Voraussetzungen:

  • Gewährung des "E-Mobilitätsbonusanteil" durch den Fahrzeughändler
  • Fahrzeuge müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.
  • max. 50.000 Euro Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung)
  • mindestens 50 Kilometer vollelektrische Reichweite
  • Plug-In-Hybrid Fahrzeuge und E-Fahrzeuge mit Range Extender/Reichweitenverlängerer werden nicht gefördert, wenn sie über einen Dieselantrieb verfügen.

Registrierung und Einreichung: bis 31.12.2020 oder bis zur Ausschöpfung des zur Verfügung stehenden Förderbudgets

Bonus für private E-Ladeinfrastruktur (Kombination mit der Landesförderung "Intelligente E-Ladestation im Haushalt" möglich):

  • 200 Euro pro Wallbox (Heimladestation) oder intelligentem Ladekabel, einmalig nur bei gleichzeitigem Kauf eines E-PKWs
  • 600 Euro pro OCCP-fähige Ladestation bei Installation in einem Mehrparteienhaus, einmalig nur bei gleichzeitigem Kauf eines E-PKWs

Nähere Information und weitere Förderkriterien: www.umweltfoerderung.at, im Leitfaden zur Förderung und in den FAQs, Tel.: 01 / 31 6 31 - 733

 

 

Bundesförderungsaktion Elektro-PKW für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine 2019-2020

Gefördert werden:

  • Elektro-, Brennstoffzellen und Hybridfahrzeuge zur Personenbeförderung (PKW, Kombi - Klasse M1)
  • Elektro-, Brennstoffzellen und Hybridfahrzeuge zur Güterbeförderung mit einem höchstzulässiges Gesamtgewicht ≤ 2,0 Tonnen

Förderhöhen:

  • vollelektrische und Brennstoffzellen Fahrzeuge: 1.500 Euro plus 1.500 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers
  • Plug-In-Hybrid Fahrzeuge und Fahrzeuge mit Range Extender/Reichweitenverlängerer: 750 Euro plus 750 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers

Voraussetzungen:

  • Gewährung des "E-Mobilitätsbonusanteil" durch den Fahrzeughändler
  • mindestens 50 km vollelektrische Reichweite 
  • max. 60.000 Euro Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) 
  • Fahrzeuge müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.
  • Plug-In-Hybrid Fahrzeuge und E-Fahrzeuge mit Range Extender/Reichweitenverlängerer werden nicht gefördert, wenn sie über einen Dieselantrieb verfügen.

Registrierung und Einreichung: bis 31.12.2020 oder bis zur Ausschöpfung des zur Verfügung stehenden Förderbudgets

Nähere Information und weitere Förderkriterien: www.umweltfoerderung.at oder im Informationsblatt, Tel.: 01 / 31 6 31 - 747

 

 

Bundesförderung: Elektro-Zweiräder für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine

Gefördert wird die Anschaffung von: 

  • Elektro-Zweirädern der Klassen L1e und L3e (E-Mopeds und E-Motorräder)
  • Transportfahrrädern mit einem Ladegewicht > 80 kg mit und ohne Elektroantrieb
  • Elektro-Fahrrädern ab Kauf einer Anzahl von 10 Stück


Förderhöhen:

  • E-Mopeds (Klasse L1e): 350 Euro plus 350 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers
  • E-Motorrad (Klasse L3e): 500 Euro plus 500 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers
  • Transportfahrräder: 200 Euro plus 200 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Sportfachhändlers
  • Elektro-Fahrräder (ab 10 Stk.): 100 Euro plus 100 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Sportfachhändlers

Voraussetzungen:

  • Gewährung des "E-Mobilitätsbonusanteil" durch den Fahrzeughändler/Sportfachhändler
  • Fahrzeuge müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.

Registrierung und Einreichung: bis 31.12.2020 oder bis zur Ausschöpfung des zur Verfügung stehenden Förderbudgets

Nähere Information und weitere Förderkriterien: www.umweltfoerderung.at und im Leitfaden zur Förderung, Tel.: 01 / 31 6 31 - 733

 

 

Bundesförderung: Elektro-Leichtfahrzeuge, Elektro-Kleinbusse und leichte Elektro-Nutzfahrzeuge für Betriebe

Förderhöhen:

  • Elektro-Leichtfahrzeuge (z.B. "Mopedauto", Microcar, Golf Cart) der Klassen L2e, L5e, L6e und L7eE: 1.000 Euro
  • E-Kleinbusse (Klasse M2): 20.000 Euro
  • Leichte Elektro-Nutzfahrzeuge (Klasse N1)
    • > 2,0 Tonnen und ≤ 2,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht: 3.500 Euro plus 1.500 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers
    • > 2,5 Tonnen und ≤ 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht: 8.500 Euro plus 1.500 Euro "E-Mobilitätsbonusanteil" des Fahrzeughändlers

Voraussetzungen:

  • Fahrzeuge müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.
  • Bei leichten Elektro-Nutzfahrzeugen (Klasse N1): Gewährung des "E-Mobilitätsbonusanteil" durch den Fahrzeughändler

Registrierung und Einreichung:

  • längstens bis 31.12.2020 oder bis zur Ausschöpfung des zur Verfügung stehenden Förderbudgets

Nähere Information und weitere Förderkriterien unter: 01/316 31-747, www.umweltfoerderung.at und im Informationsblatt zur Förderung

 

 

Bundes-Förderungsaktion E-Ladeinfrastruktur

Gefördert wird die Errichtung von E-Ladestellen (Standsäule bzw. Wallbox), an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen als Antriebsenergie für Elektrofahrzeuge erhältlich ist.

Wer wird gefördert:
Förderungsmittel für E-Ladeinfrastruktur werden für alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen bereitgestellt. Darüber hinaus können auch öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen einreichen.

Voraussetzungen:
Die Ladestelle muss öffentlich zugänglich sein und einen nicht diskriminierenden Zugang haben:

  • an Werktagen während mind. 8 Stunden für die Öffentlichkeit zugänglich
  • das Bezahlen für Nutzung und Strombezug muss ohne Vertrag mit dem Ladestellenbetreiber möglich sein

Förderhöhen:

  • Normalladen an Wallbox oder Standsäule mit Wechselstrom bis 3,7 kW:  200 Euro
  • Normalladen an Wallbox mit Wechselstrom von mehr als 3,7 kW bis 22 kW: 200 Euro
  • Normalladen an Standsäule mit Wechselstrom von mehr als 3,7 kW bis 22 kW: 1.000 Euro
  • Beschleunigtes Laden mit Wechselstrom oder Gleichstrom von mehr als 22 kW bis 43 kW: 2.000 Euro
  • Schnellladen mit Wechselstrom von mehr als 43 kW oder Gleichstrom von ≥ 50 kW:10.000 Euro

Registrierung und Einreichung: bis 31.12.2020 oder bis zur Ausschöpfung des zur Verfügung stehenden Förderbudgets

Nähere Information und weitere Förderkriterien: 01/316 31-747, www.umweltfoerderung.at und im Infoblatt zur Förderung

 

 

Bundesförderung: Mobilitätsmanagement für Betriebe, Bauträger und Flottenbetreiber

Gefördert werden Mobilitätsmaßnahmen. Beispiele für förderungsfähige Maßnahmen bzw. Kosten sind:

  • Anschaffung und Umrüstung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben
  • innerbetriebliche Tankanlagen
  • Elektrofahrzeuge, Elektrofahrräder
  • E-Ladestationen
  • Radwege, Radabstellanlagen in Kombination mit Radwegen
  • Einrichtung eines Radverleihs
  • Umstellung des Transportsystems vom LKW auf das Förderband
  • Transportrationalisierung
  • Mobilitätszentrale
  • Jobtickets, Schnuppertickets
  • Umsetzung eines Carsharing Modells, Sammeltaxi, Betrieb von z.B. Shuttle-Verkehr, Betriebsbusse
  • Verkehrs- und Mobilitätskonzepte
  • Ausbildungs- und Schulungsprogramme
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen

Neben den Investitionskosten und den Betriebskosten für 3 Jahre ab Umsetzungsbeginn, werden auch Planung und Montage als förderungsfähige Kosten anerkannt.

Nähere Information und weitere Förderkriterien: www.umweltfoerderung.at